Kreisverwaltung startet mit Mitarbeiter-Schnelltests


„Es soll zur Normalität werden wie inzwischen auch das Maske-Tragen oder ähnliche Selbstverständlichkeiten“, betont Landrätin Elfi Heesch. Die Kreisverwaltung bietet seit Mittwoch zweimal wöchentlich Corona-Schnelltests für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. „Ziel ist es, ein wenig mehr Sicherheit zu schaffen, für Kolleginnen und Kollegen, aber auch für unsere Kundinnen und Kunden im Kontakt mit uns.“

Erste Freiwillige war am Mittwoch die Auszubildende Fiona Lehrke.

Für ein paar Wochen soll dieses Verfahren nun in der Verwaltung ausprobiert werden. „Wir wollen erstmal Erfahrungen sammeln und ggf. auch noch nachsteuern können“, erklärt Andreas Köhler, der sich für den Kreis Pinneberg mit seinem Team um die Testungen im Kreis kümmert.

In der Kreisverwaltung sind mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Etwa die Hälfte von ihnen arbeitet entsprechend den Vorgaben des Bundes aktuell aus dem Homeoffice, in Wechselschichten oder fest eingeteilten Teams, um möglichst auch bei der Arbeit Kontakte zu vermeiden. „Und diejenigen, die nicht im Homeoffice arbeiten, wollen wir natürlich schützen und deshalb regelmäßig testen - und das auch schon, bevor es zur Pflicht wird“, erklärt Heesch: „und zwar überall da, wo weiterhin Kontakte stattfinden wie z. B. in der Zulassungsstelle, in der Ausländerbehörde, im Jugendamt oder am Empfang; aber auch z. B. im Gesundheitsamt – eben überall dort, wo die Arbeit nicht von Zuhause erledigt werden kann. Ich freue mich über das rege Interesse der Kolleginnen und Kollegen. Allein in dieser Woche haben rund 150 von ihnen das Testangebot genutzt. Nach den Ferien werden es dann sicherlich noch mehr.“



 
Medieninformation vom 08.04.2021