Das Kreisentwicklungskonzept geht in die finale Ausschuss-Beratung

 



Kreisentwicklungskonzept

Am 14. Oktober 2004 lud Landrat Dr. Wolfgang Grimme Entscheidungsträger der Kommunen zur ersten Diskussion um ein Kreisentwicklungskonzept (KEK) ein. Jetzt, zwei Jahre und zahlreiche Gesprächsrunden später liegt der Entwurf des ersten KEK für den Kreis Pinneberg und seinen Kommunen vor. Am kommenden Dienstag - 26. September - beraten der Wirtschafts- und der Umweltausschuss in einer gemeinsamen Sitzung den Entwurf des KEK. Parallel erhielten die Städte und Gemeinde des Kreises den Entwurf zur eigenen Beratung. Zwar ist eine Beschlussfassung auf kommunaler Ebene in diesem Stadium nicht vorgesehen. Anregungen und Hinweise fließen jedoch in die Kreis-Beratungen ein.

Im November 2006 findet die zweite Lesung des KEK statt. Bis dahin sollen die Beratungen in den Fraktionen und bei den Kommunen abgeschlossen sein. Am 13. Dezember berät der Kreistag abschließend über das erste Kreisentwicklungskonzept des Kreises Pinneberg.

Im Laufe des bisherigen Verfahrens hatten die Kommunen ausreichend Gelegenheit, ihre Themen in das KEK einzubringen. So ist ein Planungsinstrument des Kreises und der Kommunen entstanden, das eine gemeinsame Grundlage für die Entwicklung der Regionen im Kreis Pinneberg darstellt. Das KEK bindet die unterschiedlichen Interessenlagen der Regionen zusammen, ein Stück gemeinsamer Identität wird geschaffen. Die Inhalte des KEK werden von einer breiten Basis der Verantwortlichen im Kreis und bei den Kommunen getragen. Der Kreis erklärt ausdrücklich, die Belange des KEK zu beachten und in seine Entscheidungen einzubeziehen. In allen relevanten Themenbereichen sollen aber auch die Kommunen ihre Entscheidungen mit dem KEK abgleichen.

Das KEK ist ein freiwilliges Planungsinstrument. Es beinhaltet zahlreiche Themenfelder, zu denen konkrete Handlungsansätze entwickelt wurden. Neue, noch nicht aufgenommene Themen gelangen über ein vereinbartes Verfahren in das KEK. Die Aufnahme neuer Themen ist jederzeit möglich, denn das KEK ist als dynamisches Instrument konzipiert und soll stets die aktuellen Aktivitäten im Kreisgebiet abbilden.

Die Inhalte des KEK fließen in die übergeordnete Planung auf Landesebene ein. Bei der Erstellung des neuen Landesentwicklungsplanes, bei der Regionalplanung aber auch bei der Genehmigung von Flächennutzungsplänen finden sie künftig Beachtung. Dafür wird der Kreis Sorge tragen. Vor allem die Positionierung des Kreises Pinneberg in der Metropolregion Hamburg war ein wichtiges Ziel, das bei der Erstellung des KEK besonderes Augenmerk verdiente.

 
Pressemitteilung vom 25.09.2006