Kreis fördert Klimaschutz auf dem Schulhof


20211208_Klimaschutz-Förderung

Bunter, schöner und spannender für Insekten – so wünschen sich die Schüler*innen des Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Gymnasiums in Barmstedt ihren Schulhof. Für das Projekt bekommt die Schule 500 Euro Förderung vom Kreis Pinneberg. Mit dem Geld soll der Schulhof vor allem ökologisch nachhaltiger gestaltet werden. Dabei steht eine schattenreiche und insektenfreundliche Gestaltung im Vordergrund. Geplant ist, eine Blühwiese zu pflanzen und eine Kräuterspirale sowie mehrere Insektenhotels zu bauen.

Die zukunftsorientierte Veränderung soll im Ergebnis nicht nur den Schulhof sinnvoll verschönern, sondern gleichzeitig das Umweltbewusstsein und das Gemeinschaftsgefühl der Schüler*innen stärken. Den Anstoß dazu hatte die Teilnahme an einem deutsch-französischen Nachhaltigkeitsprojekt der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald gegeben. In einer anschließenden Umfrage hatten sich sowohl Schüler*innen als auch Lehrkräfte für eine Umgestaltung des Schulhofes ausgesprochen, da dieser einen bedeutenden Teil des Schullebens darstellt.


Insgesamt bekommen elf Initiativen von Schulen und Jugendgruppen in diesem Jahr eine Förderung für ihre Projekte rund um Klimaschutz und Nachhaltig. Sie alle hatten sich für das jährliche Förderprogramm des Kreises Pinneberg beworben. Ende November hat die Arbeitsgemeinschaft Klimaschutz dann über die Anträge und die jeweilige Fördersumme entschieden.

„Mit der Projektförderung wollen wir das Interesse und Engagement von Kindern und Jugendlichen in Sachen Klimaschutz fördern“, sagt Thomas Grabau, Vorsitzender der AG Klimaschutz. „Es ist beeindruckend, mit welchem Ideenreichtum sich die Schülerinnen und Schüler dafür stark machen, die Ressourcen unserer Erde zu schützen.“

Seit 2012 läuft das Förderprogramm des Kreises. Insgesamt 48 Projekte hat der Kreis Pinneberg  in diesen Jahren bereits unterstützt. Gefördert werden Projekte, die dauerhaft zu einer nachhaltigen Entwicklung in unserer Region beitragen. Inhaltlich müssen die Initiativen einen Beitrag leisten zu den 17 Nachhaltigkeits-Zielen der Vereinten Nationen. Im Mittelpunkt bei der Projektförderung stehen vier Ziele: bezahlbare und erneuerbare Energie, ein verantwortungsvoller Konsum, Maßnahmen zum Klimaschutz und das Leben an Land.

Als jährliche Fördersumme stehen 2.500 Euro zur Verfügung. 500 Euro sind der Maximalbetrag für ein Projekt. In diesem Jahr hat der Kreis die Gesamtsumme zur Förderung einmalig auf 3.760 Euro aufgestockt. Die Begründung: Im vergangenen Jahr hatte das Programm coronabedingt pausiert.

Die Palette der in diesem Jahr geförderten Projekte ist vielfältig: In Tornesch werden in der Fritz-Reuter-Schule erneuerbare Energien ganz praktisch erforscht und in der Klaus-Groth-Schule Hochbeete für den Gemüseanbau angelegt. In Wedel setzen sich Schüler*innen der Gebrüder-Humboldt-Schule und der Moorweg Schule intensiv mit dem Thema Mülltrennung und Müllvermeidung auseinander. In Elmshorn unterstützt der Kreis an der Elsa-Brändström-Schule die Ausstattung mit nachhaltigen Schulmaterialien, an der Bismarckschule ein Upcycling und an der Anne-Frank-Gemeinschaftsschule verschiedene Nachhaltigkeitsprojekte. Im Johannes-Brahms-Gymnasium in Pinneberg startet eine Infokampagne zum Klimaschutz. Eine bienenfreundliche Schulwiese soll an der Caspar-Voght-Schule in Rellingen angelegt werden. Der Kreisjugendring in Barmstedt veranstaltet einen Putz-Aktionstag auf seinem Außengelände.

Mehr zum Thema Klimaschutz im Kreis Pinneberg unter: https://klimaschutz.kreis-pinneberg.de/

Foto: (v.l.n.r.) Schulleiter Jan Skendzic, Heiko Claaßen (Umweltausschuss), Thomas Grabau (Vorsitzender Umweltausschuss), Mika Ludwig, Klara Poier, Jolanda Göttsche, Deborah Schult und Lehrerin Inka Noske.


Medieninformation vom 08.12.2021



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