Land verstärkt Sicherheitsvorkehrungen

Nachdem am Wochenende in einer Geflügelhaltung im Kreis Schleswig-Flensburg die Geflügelpest amtlich festgestellt wurde, verstärkt das Land Schleswig-Holstein die Sicherheitsvorkehrungen. Ab dem 17. November gelten landesweit neben der Aufstallungspflicht weitere strenge Hygienevorschriften für jeden Geflügelhalter. Alle Geflügelhalter (private oder gewerbliche) haben unabhängig von der Bestandsgröße folgende Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten:

In den Ställen muss gesonderte Schutzkleidung inklusive Schuhwerk getragen werden muss. Transportmittel wie Fahrzeuge und Behältnisse sind nach jeder Verwendung unmittelbar zu reinigen und zu desinfizieren. Große wie kleine Geflügelhaltungen müssen vor den Eingängen zu den Stallungen Desinfektionsmatten oder -wannen zur Schuhdesinfektion einrichten, Personen müssen unmittelbar vor Betreten des Stalls Hände waschen und desinfizieren, Hunde und Katzen sind von den Stallungen fernzuhalten.

Alle Maßnahmen dienen dem Schutz des Hausgeflügels vor dem Eintrag des Geflügelpestvirus.

Der Text der entsprechenden Anordnung ist dieser PM beigefügt bzw. auf der Website des Kreises Pinneberg nachzulesen unter www.kreis-pinneberg.de. Dort findet man auch nützliche Tipps, wie man diese Anordnung praxisgerecht umsetzen kann (Handreichung für Tierhalterinnen und Tierhalter) sowie viele weitere Informationen rund um das Thema Geflügelpest.

Kreissprecher Oliver Carstens weist ausdrücklich darauf hin, dass alle Geflügelhalter, die ihrer Pflicht zur Meldung des gehaltenen Geflügels bisher noch nicht nachgekommen sind, dies unverzüglich beim Veterinäramt des Kreises Pinneberg nachholen müssen. Sonst drohen empfindliche Bußgelder. Eine entsprechende Tierbestandsanzeige findet man ebenfalls auf der Website des Kreises.

Weitere Fragen zur Geflügelpest beantworten gern die Mitarbeiterinnen des Bürgertelefons des Kreises Pinneberg, dies ist Montags bis Donnerstags von 9:00 bis 16:00 Uhr und Freitags von 9:00 bis 14:00 Uhr unter der Tel.-Nr.: 04121-4502-5000 zu erreichen.

 
Pressemitteilung vom 17.11.2016