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Anlässlich des 30. SummerJazz Festivals bringt der Kreis eine Ausstellung zu Jazz, Swing und NS-Verfolgung nach Pinneberg. Vom 6. bis 20. August 2026 präsentiert der Kreis Pinneberg die internationale Wanderausstellung „The Collision of Freedom. NS-Verfolgung von tschechischen, deutschen und polnischen Swing-Tänzer*innen und Jazzmusiker*innen“ in der Rathauspassage Pinneberg. Ergänzt wird die Ausstellung durch einen Pop-up-Store und ein kostenfreies Begleitprogramm.
Die Ausstellung widmet sich der Geschichte von Swing-Tänzer*innen und Jazzmusiker*innen, die während des Nationalsozialismus verfolgt wurden. Sie zeigt, wie eng Musik, Freiheit und Ausgrenzung miteinander verbunden sein konnten und lädt dazu ein, über Erinnerungskultur in der Gegenwart ins Gespräch zu kommen.
Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 7. August, um 16.30 Uhr im Rahmen des SummerJazz Pinneberg auf der Festival-Bühne 2 am Lindenplatz. An der Eröffnung nehmen Projektbeteiligte teil. Durch die Einbindung in das Festivalprogramm sollen auch Menschen erreicht werden, die sonst wenig Berührung mit historisch-politischer Bildung oder Erinnerungskultur haben.
„Das SummerJazz Festival gibt es in Pinneberg seit 30 Jahren und verbindet Menschen über Generationen hinweg. Mit der Ausstellung holen wir ein internationales Projekt in die Stadt und verbinden Musik, Kultur und historisches Lernen auf besondere Weise“, sagt Lisa Ströer, Referentin für Erinnerungskultur des Kreises Pinneberg. „Der Pop-up-Store schafft Raum für Begegnung und zeigt, dass Erinnerungskultur dort lebendig wird, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen.“
Der begleitende Pop-up-Store in der Rathauspassage soll ein offener Ort für Austausch, Beteiligung und Information sein. An ausgewählten Tagen ist Lisa Ströer dort vor Ort. Besucherinnen und Besucher können sich über Erinnerungskultur im Kreis Pinneberg informieren, eigene Perspektiven einbringen und regionale Initiativen kennenlernen.
Zum kostenfreien Begleitprogramm gehören unter anderem eine Lesung, ein Filmabend mit Gespräch sowie ein Werkstattgespräch. Die Veranstaltungen greifen unterschiedliche Zugänge zu Erinnerungskultur auf und richten sich an Kultur- und Geschichtsinteressierte, Jugendliche und junge Erwachsene, ehrenamtliche Initiativen, Vereine sowie Jazzfreundinnen und Jazzfreunde. Da bei den Veranstaltungen maximal 30 Plätze zur Verfügung stehen, wird frühzeitiges Erscheinen empfohlen.
Die Wanderausstellung und das Begleitprogramm werden gemeinsam mit zahlreichen Partnern umgesetzt. Dazu gehören die Rathauspassage Pinneberg, das SummerJazz Pinneberg, das Bremer Bündnis für deutsch-tschechische Zusammenarbeit, Hugendubel, das Kommunale Kino Pinneberg, die Sinti Union Schleswig-Holstein sowie die Mahnmal-Initiative Pinneberg.
Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt des Museum Miasta Gdyni, des Bremer Bündnisses für deutsch-tschechische Zusammenarbeit und der Pädagogischen Fakultät der Karls-Universität Prag. Gefördert wurde sie von der Stiftung EVZ. Der Kreis Pinneberg zeigt die Ausstellung mit freundlicher Unterstützung der Rathauspassage Pinneberg.
Weitere Informationen und das vollständige Programm gibt es auf der Internetseite des Kreises Pinneberg unter: https://t1p.de/k4woq.
Medieninformation vom 23.07.2026
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