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Suchtprävention im Kreis Pinneberg


Rahmenbedingungen

Suchtprävention gehört zu den originären Aufgaben der Suchtberatungsstellen und ist im Kreis Pinneberg als gemeinschaftliche Aufgabe dieser Träger organisiert. Die Steuerung und Koordination liegen bei der Kreisverwaltung und sind im Team Prävention und Jugendarbeit verankert, in enger Abstimmung mit dem Fachdienst Gesundheit. Auf Kreisebene werden Ressourcen gebündelt, um passgenaue Präventionsmaßnahmen zu entwickeln und umzusetzen. Die Angebote richten sich vorrangig an Schülerinnen und Schüler im Klassensetting sowie an Lehrkräfte und Eltern. Ergänzend können Maßnahmen auch in außerschulischen Einrichtungen stattfinden.

Eine vollständige und aktuelle Übersicht der Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner befindet sich im Anhang. Der Kreis Pinneberg ist dabei in mehrere Regionen unterteilt, um eine gute Erreichbarkeit und Versorgung vor Ort zu ermöglichen.

Herausforderungen und Bedarfe

Konsum- und Risikoverhalten zeigen sich heute in vielfältiger und dynamischer Form – von Alkohol und Nikotin über digitale Medien bis hin zu Glücksspielen. Um wirksam zu bleiben, muss Präventionsarbeit ihre Methoden und Schwerpunkte kontinuierlich weiterentwickeln. Dabei spielen gesellschaftliche Entwicklungen wie die zunehmende Diversität an Schulen, die psychosozialen Folgen der Coronapandemie und Fragen der Inklusion eine zentrale Rolle für eine erfolgreiche und zukunftsgerichtete Präventionsarbeit.

Ziele der Suchtprävention

Zentrales Ziel ist es, den Einstieg in den Suchtmittelkonsum zu verzögern und einen selbstkritischen, verantwortungsvollen Umgang mit suchtbildenden Substanzen und Verhaltensweisen zu fördern. Schülerinnen und Schüler sollen darüber hinaus lernen, persönliche und soziale Grenzen wahrzunehmen und bei Bedarf rechtzeitig aus riskanten Konsummustern auszusteigen. Langfristig soll so die Entstehung von Sucht und Suchtmittelmissbrauch verhindert und die Lebensqualität junger Menschen nachhaltig gesichert werden.

  • Den Einstieg in den Suchtmittelkonsum hinauszögern – um frühzeitige Risiken zu vermeiden
  • Einen verantwortungsvollen und reflektierten Umgang mit Suchtmitteln und suchtgefährdenden Verhaltensweisen fördern
  • Schülerinnen und Schüler darin stärken, persönliche und soziale Grenzen wahrzunehmen
  • Frühe Ausstiege aus riskantem Konsumverhalten ermöglichen – durch Förderung von Selbstwahrnehmung und Entscheidungskompetenz
  • Die Entstehung von Sucht und Missbrauch langfristig verhindern
  • Die Lebensqualität junger Menschen nachhaltig sichern


Ihre Ansprechperson/en

Herr Böhe

Fachdienst Jugend / Soziale Dienste (FD 33)

Team Prävention und Jugendarbeit (33-30)

Koordination Prävention

Telefon:  04121/ 4502-3459

Fax:  04121/ 4502-93459

E-Mail:  m.boehe@kreis-pinneberg.de

Raum:  2.019


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