Ausländerbehörde kooperiert mit Migrationsverbänden im Kreis Pinneberg



Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung

Rund 24.000 Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit leben im Kreis Pinneberg. Um diese Personen individuell und zeitnah in allen sozialen und rechtlichen Fragestellungen zu beraten und zu unterstützen, hat Landrat Oliver Stolz am Montag, 16. Dezember 2013, eine Kooperationsvereinbarung mit den Migrationssozialberatungsstellen- und verbänden im Kreis den Pinneberg unterzeichnet. Vertragspartner sind der Caritasverband Schleswig-Holstein, Diakonieverein Migration e.V., Kirchenkreis Rantzau, Einwandererbund e.V., AWO Schleswig-Holstein e.V., Brücke e.V., Jobcenter des Kreises Pinneberg und die Bundesagentur für Arbeit.

PM 2013-12-17„Ziel der Kooperation ist es, Ausländer individuell und zeitnah in allen sozialen und rechtlichen Fragestellungen möglichst gut zu beraten und zu unterstützen. Durch eine zielgerichtete Beratung und passgenaue Hilfen soll die Unterstützung von Menschen mit Migrationshintergrund effizienter gestaltet, koordiniert und miteinander abgestimmt werden“, erläutert Landrat Oliver Stolz. Uwe Koltzau, Fachdienstleiter Sicherheit und Verbraucherschutz, ergänzt: „Migration und Integrationen gewinnt nicht nur gesellschaftlich an Bedeutung, sondern auch ganz konkret in der täglichen Arbeit der Kooperationspartner.“

„Die Kooperation dient dazu, für kundenorientiertere und effiziente Arbeitsabläufe zu sorgen“, so Koltzau weiter.

Mit der Vereinbarung erhalten die Migrationssozialberatungsstellen und -verbände die Gelegenheit sich in den Räumlichkeiten der Ausländerbehörde vorzustellen. Dies kann durch Broschüren, Flyern oder Prospekten erfolgen. Zudem besteht die Möglichkeit die jeweilige Organisation mit einem Plakat zu präsentieren. Außerdem regelt die Vereinbarung den Austausch von Kontaktdaten der jeweiligen Ansprechpartner. „Strukturierte Arbeitsabläufe und Konfliktlösungsmechanismen sind genauso Bestandteil der Vereinbarung wie halbjährliche gemeinsame Dienstbesprechungen und die Möglichkeit gegenseitig an Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen“, erklärt Michael Bethke, Abteilungsleiter Ausländerbehörde.

„Die Kooperation ist ausbaufähig und offen für weitere Partner, die ausdrücklich auch erwünscht sind“, so der abschließende Ausblick von Koltzau.

 
Pressemitteilung vom 17.12.2013