Einer der größten Ladeparks für E-Autos in Norddeutschland eröffnet


Ladepark eröffnet

Netzbetreiber errichtet 49 Ladepunkte an der A7 in Quickborn - 15 davon öffentlich nutzbar – kostenfreies Laden bis Ende 2020

 
Am 10. August haben Landrat Oliver Stolz und HanseWerk-Vorstand Matthias Boxberger einen der größten Ladeparks in Norddeutschland in Betrieb genommen. An der HanseWerk-Zentrale, direkt an der Autobahnausfahrt Quickborn gelegen, können Kunden ab sofort ihre Stromer laden. Als Eröffnungsaktion bietet HanseWerk kostenfreies Laden bis Jahresende an.


20200810 Einweihung Ladepark

Acht öffentlich zugängliche Ladesäulen mit insgesamt 15 Ladepunkten und einer Gesamtleistung von rund 380 kW können nun E-Autos entlang der vielbefahrenen Autobahn zwischen Hamburg und Dänemark betanken. Die Anschlüsse decken alle auf dem Markt vertretenen Steckertypen ab: Typ 2 für das normale Wechselstromladen, CCS und CHAdeMO für das schnellere Gleichstromladen. Darunter ist auch eine Superschnellladesäule mit 150 kW an Ladeleistung, an der Autos innerhalb von fünf bis zehn Minuten 100 km an Reichweite aufladen können.


„Die HanseWerk-Unternehmensgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2025 ihren gesamten Fuhrpark an mehr als 30 Standorten in Schleswig-Holstein, Mecklenburg Vorpommern und dem nördlichen Niedersachsen klimaneutral gestellt zu haben.“, erklärt HanseWerk-Vorstand Matthias Boxberger. „Darüber hinaus wollten wir aber auch Privatpersonen den Zugang ermöglichen. Mit seiner Lage an der vielbefahrenden Hauptverkehrsachse A7 haben nun gleichermaßen Unternehmen und Privatpersonen die Möglichkeit, klimafreundlich E-Fahrzeuge zu laden.“

Mit seiner direkten Nähe zu einem großen Supermarkt, Baumarkt und Schnellrestaurant können Ladezeiten anderweitig überbrückt werden.

„Mit der Einrichtung dieses Ladeparks schafft die Hansewerk-Unternehmensgruppe nicht nur einen maßgeblichen Standortfaktor für den Kreis Pinneberg. Auch für Durchreisende wird Quickborn zukünftig möglicherweise Bestandteil der Reiseroute. Die Lage an der wichtigsten Nord-Süd-Verkehrsachse in Deutschland ist dafür äußerst günstig. Ich würde mich freuen, wenn die Elektro-Mobilität durch diesen Ladepark auch für private Nutzer im norddeutschen Raum noch attraktiver wird und wir damit einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz leisten können,“ so Landrat Oliver Stolz.

Ab 2021 wird HanseWerk eine verbrauchsscharfe Bezahlungsoption, das sogenannte Ad-Hoc-Payment, anbieten. Das bedeutet, wählt ein Kunde diese Zahlungsoption, bezahlt er auch nur das, was er tatsächlich verbraucht. Die Kosten werden dem Kunden – wie an einer normalen Tankstelle auch – transparent angezeigt.

 
Pressemitteilung der HanseWerk AG vom 10.08.2020