Tibetische Wochen in Barmstedt


Tibetische Wochen in Barmstedt

Tibetische Wochen in BarmstedtMehr als hundert Besucher begrüßte der Barmstedter Bürgervorsteher Christian Kahns auf der Schlossinsel, wo er in Anwesenheit von Kreispräsident Burkhard E. Tiemann, Bürgermeister Nils Hammermann sowie des persönlichen Assistenten des Dalai Lama, Tenzin D. Sewo die tibetischen Wochen in Barmstedt eröffnete. Sewo war extra aus dem Tibet-Büro in Zürich, der offiziellen Vertretung des Dalai Lama in Europa angereist. "Mit den tibetischen Wochen geben Sie uns Tibetern eine Stimme für die breite Öffentlichkeit - die größte Gefahr für uns ist das Vergessen", rief er den Besuchern zu. Bürgermeister Nils Hammermann überreichte er ein Gästebuch, in das der Dalai Lama persönlich und handschriftlich ein Grußwort in tibetisch geschrieben hatte. Kahns umriss in seiner Rede die bewegte und auch leidvolle Geschichte des Landes Tibets und des tibetischen Volkes.

Tibetische Wochen in BarmstedtEine Augenweide war die Tanzgruppe des Tibetvereins Hamburg in traditionellen Kostümen mit Tänzen, die Szenen aus der Heimat darstellten. Kreispräsident Burkhard E. Tiemann lobte die Schusterstädter: „Tibetische Wochen, welch geniale Idee“. Und er mahnte: „Wir, die wir das Privileg genießen, in einer freien demokratischen Welt leben zu dürfen, haben die moralische Verpflichtung, die Geschichte Tibets und insbesondere die Gegenwart mit allen Repressalien, die
dieses Volk zu erleiden hatte und hat, in unser Bewusstsein zu rücken, und es ist eine freudvolle Aufgabe, die großartige reiche Kultur Tibets zu beleuchten und einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln“.


Foto oben links:© Helga Pergande