Ausbildung & Studium

Neben dem Spracherwerb bildet der Einstieg in den Arbeitsmarkt ein wichtiges Element zur gleichberechtigten Teilhabe in Deutschland.

In Deutschland findet der Einstieg in den Beruf in der Regel über eine Duale Ausbildung oder ein Studium statt. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre.

Damit eine passende Berufswahl stattfindet, ist eine Berufsberatung sinnvoll. Diese kann für AsylbewerberInnen durch die zuständige Agentur für Arbeit in Anspruch genommen werden. Für anerkannte Flüchtlinge ist das Jobcenter Kreis Pinneberg zuständig. Jugendliche können sich in allen Fragen rund um das Thema Ausbildung auch an die Jugendberufsagentur wenden.

Der Zugang zum Arbeitsmarkt für AsylbewerberInnen ist vom Aufenthaltsstatus und der Aufenthaltsdauer abhängig.

Um Unterstützung bei der Ausbildungs- und Arbeitssuche zu erhalten, sollten sich AsylbewerberInnen frühzeitig bei der Bundesagentur für Arbeit arbeitssuchend melden.

Weitere Informationen finden Sie im Leitfaden zu Arbeitsmarktzugang und -förderung.


Ausbildungsförderung (BAFÖG)

In Deutschland gibt es die Möglichkeit eine finanzielle Unterstützung für Schüler und StudentInnen zu erhalten. Der Zugang zur BAFÖG-Förderung ist vom Aufenthaltsstatus abhängig.

 
Weiterhin gibt es die Möglichkeit für ein Studium finanzielle Unterstützung durch Stipendien zu erhalten, zum Beispiel über die Böckler-Stiftung oder das Evangelische Studienwerk.

 

Weitere Informationen zum Thema Studium erhalten Sie an den Universitäten und Fachhochschulen vor Ort.


Studium

In Deutschland gibt es sowohl Universitäten als auch Fachhochschulen, an denen ein akademischer Abschluss erworben werden kann.

 

Allgemeine Informationen zum Thema Studium für Flüchtlinge, die Voraussetzungen und Finanzierungsmöglichkeiten finden Sie auf der Webseite www.study-in.de.

 

Der Deutsche Akademische Auslandsdienst (DAAD) fördert außerdem Maßnahmen und Programme, um studierwilligen Flüchtlingen die Möglichkeit eines Studiums zu eröffnen.

 
Weitere Informationen zum Thema Studium erhalten Sie an den Universitäten und Fachhochschulen vor Ort und im Leitfaden Hochschulzugang und Studium von Flüchtlingen des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.