Heilpädagogische Leistungen

 


Heilpädagogische Leistungen

Heilpädagogische Leistungen an Kinder ab Geburt bis zur Einschulung

Kinder mit bestehenden oder drohenden Behinderungen können mit heilpädagogischen Leistungen im Rahmen der Eingliederungshilfe gefördert werden. Hierfür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:

  • Mobile ambulante Frühförderung
  • Ambulante heilpädagogische Förderung in Kindertagesstätten
  • Förderung in einer bestehenden Integrationsgruppe
  • Förderung durch Einzel-Integration in einer Elementargruppe
  • Förderung in einer heilpädagogischen Kleingruppe
     

Ob und ggf. welche Leistungen für ein Kind in Betracht kommen, wird im Rahmen eines Hilfeplanverfahrens ermittelt. An diesem Verfahren wirken neben den Eltern und der Kindertagesstätte bzw. der Frühförderstelle verschiedene Stellen der Kreisverwaltung unter der Federführung des Fachdienstes Soziales zusammen.

Zu diesem Zweck ist ein Antrag beim Fachdienst Soziales zu stellen. Aus rechtlichen Gründen ist zwischen Anträgen auf Frühförderung und Anträgen auf andere heilpädagogische Leistungen zu unterscheiden. Der Antrag auf Frühförderung ist gemeinsam von den Personensorgeberechtigten und der Frühförderstelle zu stellen. Der Antrag auf die anderen heilpädagogischen Leistungen ist von den Personensorgeberechtigten zu stellen. Beide Vordrucke stehen hier zum Download zur Verfügung. Bitte senden Sie uns einen unterschriebenen Antrag mit den erforderlichen Anlagen zu.

Die einrichtungsspezifischen Angaben der Kindertagesstätte können in der nachfolgenden Datei erfasst und per eMail an uns gesandt werden. Die Angaben sind bei Erst- und Folgeanträgen erforderlich.

Für die Berichterstattung der Kindertagesstätten zum individuellen Förderbedarf steht ein Berichtsbogen zur Verfügung. Der Bericht ist bei Folgeanträgen erforderlich.

Eine Kurzbeschreibung der verwaltungsinternen Abläufe von der Antragstellung bis zur Entscheidung können Sie dem folgenden Dokument entnehmen.

Der Fachdienst Soziales hat in 2009 begonnen, bei der Entscheidung über eine begrenzte Anzahl von Anträgen auf heilpädagogische Leistungen einen Hilfeplaner (pädagogische Fachkraft) einzubinden. Der Hilfeplaner führt einen Hausbesuch bei der Familie durch. Er nimmt eine individuelle Bedarfsermittlung vor und berät über ergänzende und andere Hilfen. An den Hausbesuch kann sich eine Hilfeplankonferenz anschließen, in der mit allen Beteiligten (Personensorgeberechtigte, Vertreter der Frühförderstelle/Kindertagesstätte, Fachdienst Soziales) konkrete Vereinbarungen zur Förderung des Kindes getroffen werden.