Abteilung Eingliederungshilfe


Abteilung Eingliederungshilfe

Einschränkung der Öffnungszeiten und Fallsachbearbeitung bis 31.03.2020

 

Zur Umsetzung der dritten und größten Stufe des Bundesteilhabegesetzes für Menschen mit Behinderungen stehen zurzeit erhebliche Zusatzarbeiten an. Dies betrifft die Kolleg*innen des Fallmanagements in der Eingliederungshilfe - sowohl im Bereich Minderjährige als auch im Bereich Volljährige.

Um allen Anforderungen gerecht zu werden, müssen wir uns für die nächsten Wochen verstärkt auf diese Aufgabe konzentrieren. Daher wird bis zum 31.03.2020 nur eine sehr eingeschränkte Fallsachbearbeitung auf Grundlage definierter "Notfälle" möglich sein.

Eine telefonische Erreichbarkeit ist dienstags und donnerstags zu den üblichen Öffnungszeiten des Hauses gewährleistet. Dort werden Ihre Anliegen entgegen genommen und eingeordnet. Von persönlichen Vorsprachen bitten wir abzusehen.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Die Kolleg*innen in den Bereichen Existenzsichernde Leistungen (Grundsicherung, Kosten der Unterkunft) und Hilfeplanung sind von dieser eingeschränkten Erreichbarkeit nicht betroffen.


 
Die besondere Aufgabe der Eingliederungshilfe ist es, den behinderten oder von Behinderung bedrohten Menschen die Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen oder zu erleichtern, ihnen die Ausübung eines angemessenen Berufs oder einer sonstigen angemessenen Tätigkeit zu ermöglichen oder sie soweit wie möglich unabhängig von Pflege zu machen.

Diese Ziele sollen durch individuelle und bedarfsgerechte Leistungen erreicht werden und zwar unter Beachtung der folgenden Grundsätze:

  • Selbstbestimmung und Teilhabe der Betroffenen sowie Förderung der Selbständigkeit "ambulant vor stationär"
  • Inklusion, Vernetzung, Kooperation
  • Verstärkung ehrenamtlichen Engagements

Die Abteilung Eingliederungshilfe nimmt das Fallmanagement wahr für:

  • Eingliederungshilfe für behinderte oder von Behinderung bedrohte Menschen
  • Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten

Die Abteilung besteht aus Verwaltungsfachkräften und sozialpädagogischen Fachkräften, die interdisziplinär zusammenarbeiten und darüber hinaus je nach Erfordernis weitere Fachleute (z.B. Ärzte) um Stellungnahme und Unterstützung bitten.

Das Team hat bereits 1999 ein Hilfeplanverfahren aufgebaut und regelmäßig überarbeitet, um sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderung möglichst bedarfsgerechte Hilfen erhalten, sich aktiv an der Gestaltung der individuellen Lebenssituation und dem zugrunde liegenden Verfahren beteiligen können.