Stromnetzausbau

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Der Ausstieg der Bundesrepublik Deutschland aus der Nutzung der Kernenergie hin zu erneuerbaren Energien ist mit einem Ausbau der Stromnetze verbunden. Besonders im Land Schleswig-Holstein wird durch zahlreiche Windkraftanlagen an Land als auch auf hoher See weitaus mehr Strom erzeugt als verbraucht. Ein Teil des erzeugten Stroms muss in die Verbrauchszentren in West- und Süddeutschland transportiert werden.


Aufgrund seiner geographischen Lage zwischen den Erzeugungs- und den Verbrauchsregionen besitzt der Kreis Pinneberg eine wichtige Rolle als Durchleitungsregion, während die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien nur eine eher geringe Rolle spielt. Die Bedeutung als Durchleitungsregion wird durch die geplanten Maßnahmen zum Ausbau der Netze zukünftig noch steigen.

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat im Netzentwicklungsplan Strom festgelegt, dass der enorme Übertragungsbedarf in den Süden durch Hochspannungsgleichstromübertragung (HGÜ) vorgenommen werden soll. Der genaue räumliche Verlauf der HGÜ-Leitungen wird in einem umfangreichen Verfahren festgelegt, dass auf der Seite Netzausbau beschrieben wird. Der Kreis Pinneberg ist von zwei HGÜ-Verbindungen zwischen Brunsbüttel nach Großgartach (Baden-Württemberg) und zwischen Wilster nach Grafenrheinfeld (Bayern) betroffen. Diese Leitungen werden vom Netzbetreiber Tennet TSO zusammengefasst als „SuedLink“ bezeichnet.

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