Ausbau der Stromnetze

 


Der Ausstieg der Bundesrepublik Deutschland aus der Nutzung der Kernenergie hin zu erneuerbaren Energien ist mit einem Ausbau der Stromnetze verbunden. Besonders im Land Schleswig-Holstein wird durch zahlreiche Windkraftanlagen an Land als auch auf hoher See weitaus mehr Strom erzeugt als verbraucht. Ein Teil des erzeugten Stroms muss demnach in die Verbrauchszentren in West- und Süddeutschland transportiert werden.

StrommastAufgrund seiner geographischen Lage zwischen den Erzeugungs- und den Verbrauchsregionen besitzt der Kreis Pinneberg eine wichtige Rolle als Durchleitungsregion, während die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien nur eine äußerst geringe Rolle spielt. Die Bedeutung als Durchleitungsregion wird durch die geplanten Maßnahmen zum Ausbau der Netze zukünftig noch steigen.

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat im Netzentwicklungsplan Strom festgelegt, dass der enorme Übertragungsbedarf in den Süden durch Hochspannungsgleichstromübertragung (HGÜ) vorgenommen werden soll. Der genaue räumliche Verlauf der HGÜ-Leitungen wird in einem umfangreichen Verfahren festgelegt, das auf der Seite Netzausbau in fünf Schritten beschrieben wird. Derzeit ist der Kreis Pinneberg von HGÜ-Verbindungen zwischen Brunsbüttel nach Großgartach (Baden-Württemberg) und zwischen Wilster nach Grafenrheinfeld (Bayern) betroffen.

Mit dem Ziel eine möglichst große Akzeptanz für den Netzausbau zu erzielen, ist eine frühzeitige Beteiligung der Bürger durch die Bundesnetzagentur und die Netzbetreiber bei der Planung unverzichtbar, damit diese die Möglichkeit haben, ihre Hinweise und Argumente frühzeitig in den Planungsprozess einzuspeisen. Zur fachlichen Begleitung wurde von der Kreisverwaltung eine themenbezogene Karte erstellt, die unabhängige Informationen für interessierte Bürger liefern soll:

Weitere Informationen zum Thema finden Sie im Internet auf folgenden Seiten: