Planen und Bauen - Licht im Planungsdschungel

 


Planen und Bauen

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Flächennutzungsplan, Regionalplan, Landesentwicklungsplan, Bebauungsplan, ...

Welcher Plan steht für was? Wer stellt ihn auf? Was regelt er? Und wem gegenüber ist er eigentlich verbindlich? Viele Fragen, die immer wieder auftauchen, aber leider häufig unbeantwortet bleiben.

Der Fachdienst Planen und Bauen hat daher eine systematische Übersicht über die wichtigsten Planungsinstrumente, die den Kreis bewegen, erstellt.
 

Landesentwicklungsplan 
Landesentwicklungsplanung 

Der Landesentwicklungsplan (LEP) Schleswig-Holstein 2010 ist Grundlage für die räumliche Entwicklung des Landes bis zum Jahr 2025 und Basis für die Fortschreibung der Regionalpläne im Land.

Er unterstützt die Umsetzung der landespolitischen Ziele, die Entwicklung der Teilräume und die Stärkung der kommunalen Planungsverantwortung.

Der erste LEP 2010 löst den Landesraumordnungsplan aus dem Jahre 1998 ab.

Planungsebene:  Land Schleswig-Holstein 
Informationen & Kontakt:  Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein 

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Regionalplan I
Regionalplan I 

Der Regionalplan konkretisiert die landesplanerischen Aussagen des LEP bzw. des LROP und differenziert dabei nach Grundsätzen (G) und Zielen (Z) der Raumordnung.

Seine Inhalte sind sowohl für die kommunale Bauleitplanung als auch für Vorhaben öffentlicher Planungsträger verbindlich.

Der Regionalplan I gilt für die Kreise Pinneberg, Segeberg, Stormarn und Herzogtum Lauenburg (nördlicher Hamburg Randkreise).

Planungsebene: Planungsraum I / Hamburg Randkreise
Informationen & Kontakt: Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein

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Flächennutzungspan
Flachennutzungsplan 

Der Flächennutzungsplan (F-Plan) ist als „vorbereitender Bauleitplan“ das grobmaschige Planungsinstrument für das gesamte Gebiet einer Gemeinde.

Im Flächennutzungsplan wird die Art der Bodennutzung, wie sie sich aus der geplanten städtebaulichen Entwicklung einer Gemeinde ergeben soll, in ihren Grundzügen dargestellt 

Planungsebene:  Gemeinde 
Informationen & Kontakt:  Geoportal des Kreises Pinneberg

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Bebauungsplan
Bebauungsplan 

Der Bebauungsplan (B-Plan) setzt als „verbindlicher Bauleitplan“ rechtsverbindlich fest, wie einzelne Grundstücke - sowohl die öffentlichen als auch die privaten - zu nutzen und zu bebauen sind. Er wird als gemeindliche Satzung beschlossen.

Im Gegensatz zum Flächennutzungsplan umfasst der Bebauungsplan nur Teilgebiete der Gemeinde. Sein Geltungsbereich hängt von der jeweils zu lösenden Planungsaufgabe ab. Dabei ist der Planungsinhalt eines Bebauungsplans von den Grundzügen her aus dem geltenden Flächennutzungsplan zu „entwickeln“. 

Planungsebene:  Gemeinde
Informationen & Kontakt:  Geoportal des Kreises Pinneberg

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Baugenehmigung
Bauordnung 

Der Fachdienst Planen und Bauen ist die zuständige  Bauaufsichtsbehörde für alle Städte und Gemeinden des Kreises, mit Ausnahme der Städte Wedel, Pinneberg und Elmshorn.

Unsere Bauteams kümmern sich um alle Belange des öffentlichen Baurechts. Wir bearbeiten Ihre Bauanträge, Bauanzeigen, Bauvoranfragen, Anträge auf Abgeschlossenheit und Baulasten.

Hier haben wir alle wichtigen Vordrucke und Formulare im bauaufsichtlichen Verfahren zusammengestellt. 

Planungsebene:  Baugrundstück 
Informationen & Kontakt: Untere Bauaufsichtsbehörde
Weitere Planungsinstrumente                                                 

Denkmalschutz

Die Identität einer Region macht sich an historischen Gebäuden, archäologischen Fundstätten sowie geschichtsträchtigen Parkanlagen fest - Zeugnisse, die von der Historie einer Region berichten.

Aufgabe der Denkmalpflege ist es, diese Zeugnisse - rund 1800 im Kreis Pinneberg - die den Anforderungen des schleswig-holsteinischen Denkmalschutzgesetzes entsprechen, zu schützen und zu bewahren.

Die Untere Denkmalschutzbehörde ist dabei erster Ansprechpartner für alle Fragen zu diesen Kulturdenkmalen sowie zu ihrer näheren Umgebung, ebenso zur Einbindung des Kulturgutes in regionale und überregionale Planungen.

Naturschutz

Die Untere Naturschutzbehörde (UNB) arbeitet gewissermaßen als Schiedsstelle zwischen flächenbezogenen Bauvorhaben einerseits und dem Schutz für die Umwelt andererseits.

Es gilt Landschaftsräume und den Bestand an Tier- und Pflanzenarten zu erhalten und zu entwickeln um Ressourcen und Lebensqualität zu sichern. Dieses erfolgt auch unter der Zielrichtung, den Kreis für seine Einwohner und seine Gäste nachhaltig attraktiv zu halten.

Die gesetzliche Grundlage dafür bietet das Landesnaturschutzgesetz.

Klimaschutz

Deutschland hat sich verpflichtet, seine Treibhausgasemissionen gegenüber dem Stand von 1990 bis zum Jahr 2020 um 40 % zu reduzieren. In den Städten und Gemeinden bestehen erhebliche Potentiale zur Minderung dieser Emissionen.

Vor diesem Hintergrund hat sich der Kreis Pinneberg entschlossen, seine Aktivitäten zum Klimaschutz zu verstärken und sich aktiv in den Prozess zur Reduzierung der Treibhausgase im Kreisgebiet und in der Metropolregion Hamburg einzubringen. Zur Koordinierung der Aktivitäten im und für den Kreis Pinneberg wurde eine Leitstelle Klimaschutz eingerichtet. So soll das Ziel der Bundesregierung aktiv unterstützt werden.