Breitbandversorgung im Kreis Pinneberg

 


Breitbandversorgung

Für die Zukunftsfähigkeit einer jeden Gemeinde in Ihrer Funktion als Wohn- und Gewerbestandort ist die Verfügbarkeit schneller und leistungsfähiger Internetanschlüsse unverzichtbar. Selbst im stark verdichteten Kreis Pinneberg sind zahlreiche Gemeinden und Ortsteile noch unzureichend versorgt.

BreitbandversorgungDer Kreis Pinneberg hat daher beschlossen, das Ziel einer koordinierten, flächendeckenden und nachhaltig zukunftsorientierten Versorgung aller Haushalte und Gewerbebetriebe mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen aktiv zu verfolgen. Planungsziel des Kreises ist dabei die 100%ige Anbindung aller Haushalte und Gewerbebetriebe an eine zukunftsorientierte Breitbandinfrastruktur. Hierdurch soll die Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Unternehmen und landwirtschaftlichen Betriebe gesteigert, sowie die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Kreis Pinneberg nachhaltig gefördert werden.

Darüber hinaus sollen durch den Breitbandausbau die Ausgangsvoraussetzungen für die Lebens- und Wirtschaftsbereiche in Stadt und Land gleichermaßen gewährleistet werden.Für die Versorgung in den ländlich strukturierten Räumen wird von kurzfristig erreichbaren Zwischenlösungen mit einem Mindestversorgungsgrad von 2 Mbit/s ausgegangen.

Unter Inanspruchnahme von Förderleistungen aus der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) und dem Konjunkturpaket II in Höhe von 75% der förderungsfähigen Gesamtkosten hat der Kreis Pinneberg ein Grundlagen- und Rahmenkonzept zur Breitbandversorgung in Auftrag gegeben.

Auf Grundlage dieses Konzeptes sollen alle Kommunen in die Lage versetzt werden, weitere Fördermittel zum Ausbau ihrer Kommunikationsinfrastruktur gemäß der Breitbandrichtlinie zu beantragen.

Aufbauend auf dem Grundlagen- und Rahmenkonzept "Breitbandversorgung im Kreis Pinneberg" und in Abhängigkeit von den tatsächlichen Versorgungsgraden innerhalb des Kreisgebiets wurde vor dem Hintergrund der erweiterten Fördermöglichkeiten die Wirtschaftlichkeit von Leerrohranbindungen in den jeweiligen Gemeinden bis zum nächsten Netzknoten (backbone) der örtlichen Versorger untersucht ("Leerrohrstudie"). Die Ergebnisse dieser Studie liegen jetzt vor und können von dieser Seite eingesehen werden.


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