Förderung der Radverkehrsinfrastruktur in den Kommunen des Kreises Pinneberg


Radverkehrsinfrastruktur

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Der Radverkehr soll insbesondere im Rahmen der Alltagsmobilität im Kreis Pinneberg gefördert und somit verstärkt und ausgebaut werden. Die deutliche Anteilserhöhung des Radverkehrs am Modal Split im Kreis Pinneberg setzt voraus, dass ein entsprechendes Angebot an Radverkehrsinfrastruktur vorhanden ist. Unter diesem Aspekt besteht im Kreisgebiet derzeit noch ein deutliches Ausbau- und Sanierungspotential.


Der Kreistag hat mit Beschluss vom 05.12.2018 festgelegt, dass zukünftig, mit finanzieller Unterstützung des Kreises, der Ausbau und die Grundsanierung der Radverkehrsstrecken der Kommunen im Kreis Pinneberg sowie deren begleitendende Infrastruktur gefördert werden soll.

Der Kreistag des Kreises Pinneberg hat in einer weiteren Sitzung zum Thema Radwegenetze am 24.04.2019, nach Vorberatung im fachlich zuständigen Ausschuss für Wirtschaft, Regionalentwicklung und Verkehr, die Förderrichtlinie des Kreises Pinneberg zum Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur verabschiedet. Sie wird zum 01.06.2019 in Kraft treten.

Für das Jahr 2020 wurden somit durch den Kreistag Fördermittel von insgesamt 1,0 Mio € bereitgestellt. Antragsberechtigt sind alle Kommunen des Kreises. Für die Jahre 2021 bis 2023 sind nochmals jährlich 1,0 Mio € vorgesehen.

Gefördert werden Maßnahmen zum Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur im Kreis Pinneberg im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel. Dies umfasst die Sanierung und den Ausbau der Radverkehrseinrichtungen, insbesondere

  • straßenbegleitende Radwege
  • Schutzstreifen auf Gemeindestraßen (vorbehaltlich gesetzlicher Regelungen)
  • Fahrradstraßen
  • straßenunabhängige Radwege
  • Querungshilfen
  • sowie ergänzende Maßnahmen der Radverkehrsinfrastruktur, insbesondere Fahrradabstellanlagen und Fahrradboxen

Die Förderrichtlinie wird wie geplant angepasst, sobald das Radverkehrskonzept des Kreises vorliegt und in Kraft gesetzt wurde. Maßnahmen ab dem Jahr 2021 (Antragsverfahren 2020) mit Priorisierung im Radverkehrskonzept werden vorrangig berücksichtigt. Im Übrigen ist die verkehrliche Notwendigkeit entscheidend. Das Eingangsdatum ist bei der Priorisierung der Anträge nicht mehr ausschlaggebend.



Ihr Ansprechpartner

Herr Steinhorst

Fachdienst Straßenbau und Verkehrssicherheit (FD 25)

Team Tiefbau (25-1)

Wedeler Chaussee 111a

25436 Moorrege

Telefon:  04122/ 4015-05

Fax:  04122/ 4015-15

E-Mail:  j.steinhorst@kreis-pinneberg.de