Belastete Eier können auch nach Schleswig-Holstein gelangt sein

Nach einer dem Verbraucherschutzministerium seit dem 3. August 2017 vorliegenden Mitteilung aus dem Europäischen Schnellwarnsystem sind auch Zentrallager verschiedener Lebensmittelhändler in Schleswig-Holstein mit niederländischen Eiern, die mit Fipronil belastet sein können, von einem niedersächsischen Händler beliefert worden.

Es handelt sich um Eier mit diversen niederländischen Stempelnummern. Die zurzeit bekannten Stempelnummern können auf der Internetseite www.lebensmittelwarnung.de eingesehen werden.

Die betroffenen Lebensmittelunternehmen wurden von ihrem Lieferanten über die notwendige Rücknahme der Eier aus dem Handel informiert.

Das Verbraucherschutzministerium hat die für den Vollzug der Lebensmittelüberwachung zuständigen Lebensmittelüberwachungsbehörden der Kreise und kreisfreien Städte aufgefordert, die von den Lebensmittelunternehmen ergriffenen Maßnahmen zu überwachen.

Vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) wurde eine Einschätzung des möglichen gesundheitlichen Risikos, das mit dem Verzehr von mit Fipronil belasteten Eiern einhergehen kann, vorgenommen. Diese Stellungnahme steht auf der Homepage des BfR (www.bfr.bund.de) zur Verfügung.


Pressemitteilung des Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung Schleswig-Holstein vom 03.08.2017