Kreis-Umwelt-Tage 2017: „KLIMASCHUTZ - Taten statt Worte“

Bereits zum fünften Mal organisiert der Kreis Pinneberg in der Zeit vom 26. Juni bis zum 21. Juli 2017 die Kreis-Umwelt-Tage im Kreis Pinneberg. Unter dem Motto „KLIMASCHUTZ - Taten statt Worte“ finden im gesamten Kreisgebiet 50 Veranstaltungen und Mitmachaktionen rund um das Thema Klimaschutz statt. Das Angebot richtet sich überwiegend an Kindertagesstätten (Kitas) und Schulen. Als Akteure konnten verschiedene Organisationen, Vereine und Verbände aus dem Bereich des Natur- und Umweltschutzes und der Umweltbildung gewonnen werden. Die Schirmherrschaft für die Kreis-Umwelt-Tage hat Kreispräsident Burkhard E. Tiemann übernommen.

Die Bandbreite des diesjährigen Veranstaltungsprogramms reicht von Klimawandel - global und lokal über Abenteuer Natur sowie Erlebnis Wasser bis hin zum sparsamen Umgang mit Energie. Auch zum Thema Mobilität gibt es interessante Mitmachaktionen. Angebote zur bewussten Ernährung und zum nachhaltigen Konsum sind ebenfalls dabei. Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf dem Thema Plastik und seinen Auswirkungen.

Mitglieder der AG Klimaschutz und Unterstützer„Wenn wir unseren Kindern umweltbewusstes, nachhaltiges und globales Denken und Handeln vermitteln, können wir künftigen Generationen den Mehrwert erhalten, den diese Erde bietet. Wenn wir gleichzeitig technischen Fortschritt ermöglichen, kommen wir auch sozialer Gerechtigkeit ein Stück näher“, so Kreispräsident Burkhard E. Tiemann. Dieser Ansatz von Bildung für nachhaltige Entwicklung erfordere besondere Kompetenzen und Fähigkeiten. Deshalb würden die Kreis-Umwelt-Tage neben Angeboten zu klassischen Umweltbereichen wie „Abenteuer Natur“ oder „Erlebnis Wasser“ auch Angebote machen, die das Thema Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellen, erläutert der Kreispräsident. Konsumgewohnheiten seien dabei ein wichtiger Bereich.

Der Ausschuss für Umwelt, Sicherheit und Ordnung des Kreises Pinneberg möchte das Bewusstsein für Klima- und Umweltveränderungen in breiten Bevölkerungsschichten vertiefen und umweltpolitische Problemstellungen aufgreifen.

Um diese Ziele zu erreichen, wurden die Kreis-Umwelt-Tage, die alle zwei Jahre stattfinden sollen, ins Leben gerufen. Die Veranstaltungen der bisherigen Umwelttage haben über 5.000 Kinder und Jugendliche besucht.

„Mit den verschiedenen Mitmachaktionen im Rahmen der Kreis-Umwelt-Tage 2017 wollen wir darauf hinwirken, dass Handlungsansätze und Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie es uns gelingen kann etwas für den Klimaschutz zu tun und damit auch die Lebensqualität für alle Menschen heute zu sichern und gleichzeitig nachfolgenden Generationen die Möglichkeit zur Gestaltung ihres Lebens zu erhalten“, beschreibt Cornelia Maßow, Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Sicherheit und Ordnung und stellvertretende Vorsitzende der AG Klimaschutz die Ziele des Aktionsprogramms.

Wie in den Vorjahren auch finden nicht nur dezentrale Veranstaltungen zu den unterschiedlichen Schwerpunkten für Gruppen aus Kitas und Schulen in den jeweiligen außerschulischen Bildungsorten statt, sondern die Experten kommen auch in die einzelne Kita oder Schule und führen Aktionen vor Ort durch.

Unterstützt werden die Kreis-Umwelt-Tage durch den azv Südholstein, die GAB Umwelt Service, die Kreisverkehrsgesellschaft (KViP) in Uetersen, die Schleswig-Holstein Netz AG und die Sparkasse Südholstein. „Das attraktive Veranstaltungsprogramm konnte nur durch die Unterstützung von mehreren Partnern und Sponsoren aus dem Kreisgebiet in dieser Vielfalt auf die Beine gestellt werden“, bedanken sich Tiemann und Maßow bei den Kooperationspartnern.

Für alle Veranstaltungen ist eine schriftliche Anmeldung erforderlich. Sie kann über einen Vordruck per Fax bei der Kreisverwaltung Pinneberg, Fachdienst Umwelt, Leitstelle Klimaschutz, Telefax 04121/ 4502 92273 oder per E-Mail an klimaschutz@kreis-pinneberg.de erfolgen. Anmeldeschluss ist der 31. Mai 2017.

Der Anmeldevordruck und ausführliche Informationen zum Veranstaltungsprogramm sind im Internet unter www.klimaschutz.kreis-pinneberg.de zu finden.

 
Pressemitteilung vom 31.03.2017