Schleswig-Holstein startet Selbsttestkampagne #WIRTESTEN


KIEL. Ab der kommenden Woche werden Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein in einem ersten Schritt bis zu den Osterferien die Möglichkeit haben, einen zusätzlichen wöchentlichen Covid19-Antigen-Selbsttest vorzunehmen.

„Am Donnerstag werden wir mit dem THW die erste Ladung von 230.000 Selbsttests der Firma Roche an die Schulämter ausliefern“, so Bildungsministerin Karin Prien heute (16. März) in Kiel. „In den darauffolgenden Tagen werden weitere 380.000 Tests an die Schulen kommen, sodass alle Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein in der kommenden Woche ein Testangebot erhalten. Die Selbsttests sind ein weiterer Baustein, um den Unterrichtsbetrieb aufrecht zu erhalten und ihn noch sicherer zu gestalten. Dadurch leisten wir auch einen gemeinsamen Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie“, so Prien. Zusätzlich zu den Selbsttests in Schule erhalten Lehrerinnen und Lehrer sowie andere an Schule tätige Personen im Rahmen der Teststrategie des Landes auch weiterhin die Möglichkeit, sich in den Partnerapotheken, bei Hausärzten oder den Testzentren des Roten Kreuzes testen zu lassen.

Die Schulen im Land sind am Montag über das Ausrollen der Testkampagne #WIRTESTEN informiert worden. Die erste Lieferung am Donnerstag mit 230.000 Tests ist für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge bestimmt, damit diese vor ihren Prüfungen zum ESA und MSA in der kommenden Woche bereits ab Montag ein Testangebot haben. Die nächste Lieferung von Tests kommt schon am Wochenende an die Schulämter und wird dann bis spätestens zur Mitte der Woche allen Schülerinnen und Schülern ein freiwilliges Testangebot zum Selbsttest ermöglichen.

Ziel der Landesregierung ist, möglichst schnell für alle Schülerinnen und Schüler eine Testmöglichkeit zu schaffen. Die Aufsicht des Testangebots in Schulen sollen vor allem Freiwillige übernehmen. Dies können sowohl Eltern, Lehrkräfte oder auch weiteres schulisches Personal (z. B. Unterstützungskräfte) sein. Den Prüflingen der Abschlussprüfungen empfiehlt das Bildungsministerium aus organisatorischen Gründen, sich am Vorabend zu testen; die Aussagekraft über die Ansteckungsgefahr erstreckt sich auf den folgenden Vormittag.

Derzeit wird ein umfassendes Informationspaket für Schülerinnen, Schüler, Eltern und Schulen zusammengestellt, das diesen ebenfalls am Donnerstag vorliegen wird.

 
Medieninformation des Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur SH vom 16.03.2021