Allgemeinverfügung zu Kontaktbeschränkungen wird zu Montag kommen


Reaktion auf hohe Inzidenzwerte

Für den Kreis Pinneberg werden in der nächsten Woche weitere Einschränkungen gelten.
Hintergrund ist der auffällig hohe Inzidenzwert von über 100.

Zwischen dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren und dem Kreis ist abgestimmt, dass der Kreis eine Allgemeinverfügung erlassen wird, die ab kommenden Montag gelten soll.

Zusätzlich zu den ansonsten am Mittwoch in Berlin beschlossenen Maßnahmen, die in den Ländern noch einzeln umzusetzen sind, wird es für den Kreis Pinneberg  noch weitere Kontaktbeschränkungen geben. Das bedeutet, dass dann nur noch maximal fünf Personen aus maximal zwei Haushalten zusammen kommen dürfen. Dabei ist es egal, ob sie sich im öffentlichen Raum oder im privaten Bereich treffen.

Eine Überprüfung der Lage wird dann spätestens Ende der nächsten Woche stattfinden. Dann soll bewertet werden, ob lokal ein weiteres exponentielles Wachstum festzustellen ist, dass zusätzliche Maßnahmen erfordert. Davon könnten dann möglicherweise auch Schulen oder Kindertagesstätten betroffen sein. „Wir hoffen allerdings nicht, dass es dazu kommen muss,“ so Landrat Stolz.

Auch bei ständiger Aufstockung des Personals im Gesundheitsamt, ist bei diesem rapiden Anstieg der gemeldeten Neuinfektionen die vollständige Nachverfolgung nicht mehr immer möglich. Das Gesundheitsamt konzentriert sich jetzt zunehmend auf den Schutz der Risikogruppen und die zügige Klärung des Infektionsgeschehens bei Hotspots in Einrichtungen.

Die Details der Allgemeinverfügung werden derzeit auf der fachlichen Ebene zwischen Gesundheitsamt und Ministerium ausgearbeitet.

 
Pressemitteilung vom 26.11.2020