Stilles Gedenken für Verstorbene der Corona-Pandemie

„Als Geste des Gedenkens wurden 331 Lichter zum Leuchten gebracht. Wir gedenken der Toten im Zusammenhang mit einer Covid19-Infektion. Im Kreis Pinneberg sind seit Beginn der Pandemie 171 Frauen und 160 Männer verstorben“, bedauert Landrätin Elfi Heesch. 


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Der Kreis Pinneberg trauert um die 331 Verstorbenen aus:

  • Barmstedt: 5
  • Elmshorn: 46
  • Halstenbek: 20
  • Pinneberg: 61
  • Bezirk Quickborn: 23
  • Rellingen: 32
  • Schenefeld: 19
  • Tornesch: 42
  • Uetersen: 17
  • Wedel: 37
  • den kleineren Gemeinden: 29

„Unser Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen der Toten - insbesondere derer aus dem Kreis Pinneberg“, bekundet Landrätin Elfi Heesch ihr Beileid und ergänzt: „Es ist sehr traurig, dass so viele Menschen in dieser Pandemie im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben sind und dadurch früher aus dem Leben gehen mussten. Es ist mir ein besonderes Anliegen für sie alle ein Zeichen des Mitgefühls zu setzen.“ Kreispräsident Helmuth Ahrens ergänzt: „Den Trauernden wurde nicht nur ein geliebter und geschätzter Mensch aus Ihrer Mitte gerissen, sondern zusätzlich auch noch die Möglichkeit des Abschiednehmens und Trauerns durch die vielen einschränkenden Maßnahmen erschwert. Das bedaure ich besonders. Jeden Tag hören wir von weiteren in der Pandemie Verstorbenen. Heute wollen wir still denjenigen gedenken, die sich als Schicksale hinter diesen Zahlen verbergen. Wir zünden deshalb für jede und jeden Verstorbenen aus dem Kreis Pinneberg ein Licht an.“

Gemeinsam wünschen Heesch und Ahrens den Angehörigen Kraft, die Trauer und Schmerz zu überwinden und Zuversicht  zu gewinnen.

Für die Geschäftsführerin der Stiftung Landdrostei Stefanie Fricke und das gesamte Drostei-Team ist es ein Anliegen, diesen Moment des gemeinsamen Innehaltens zu teilen. „In all unseren verständlichen Bestrebungen, einen Weg durch und aus der Pandemie zurück zur Normalität zu finden, trauern wir um diejenigen, die diesen Weg nicht mehr mitgehen können. Ich bin sicher, dass besonders durch Künstlerinnen und Künstler in Zukunft berührende Augenblicke der Anteilnahme und der geteilten Trauer entstehen werden.“

Die Drostei ist als zentrales Gebäude in der Geschichte des Kreises ein besonderer Ort, um diesen Anlass zu würdigen.

 
Medieninformation vom 19.04.2021