Jugendarbeit während Corona: Systemrelevant? Systemrelevant!


Kinder- und Jugendarbeit

Die Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit der Kommunen des Kreises Pinneberg schließen sich während der Coronakrise noch intensiver zusammen, um gemeinsam noch besser für die jungen Menschen im Kreis da zu sein.

Sichtbarstes Zeichen dafür ist ein gemeinsamer Film der Jugendzentren von Städten und Gemeinden. Der Inhalt: ein Blick auf die Mitarbeitenden in die zu diesem Zeitpunkt noch geschlossenen Jugendzentren. Die Botschaft: Wir sind noch da für Euch! Gerade in dieser Zeit! Denn wenn auch der Weg ins örtliche Jugendzentrum oftmals in diesen Tagen nicht möglich ist, kommen die Jugendzentren nun über digitale Kanäle zu den Mädchen und Jungen – kontaktlos, bunt, kreativ und jederzeit verfügbar!

Vorgestellt wurde der Film von zahlreichen Mitwirkenden deshalb auch stilecht in einer gemeinsamen Video-Pressekonferenz am Dienstag, 12. Mai 2020. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzten die Gelegenheit, um über die Herausforderungen, aber auch auf die Chancen von Offener Kinder- und Jugendarbeit in Coronazeiten zu berichten.

Da keine klassische Offene Kinder- und Jugendarbeit möglich ist, passen sich die sozialpädagogischen Angebote den Möglichkeiten und den Bedarfen flexibel an. So sind die Mitarbeitenden der Kinder- und Jugendhäuser im Kreis Pinneberg unterwegs und suchen die Kinder und Jugendlichen an ihren Plätzen auf. Darüber hinaus verlagert sich die Kinder- und Jugendarbeit in den virtuellen Raum. So werden Kommunikationsmöglichkeiten der Kinder und Jugendlichen genutzt, um zu lachen, sich auszutauschen und einfach etwas Alltag zu erleben. Die Kinder- und Jugendzentren zeigen sich hierbei äußerst kreativ mit Öffnungen im Internet gemäß dem „normalen“ Wochenplan mit Kochen, Töpfern oder sie entwickeln kleine Wettbewerbe – sogenannte „Challenges“.


Jetzt erst recht: Die Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit der Kommunen des Kreises Pinneberg schließen sich während der Coronakrise noch intensiver zusammen, um gemeinsam noch besser für die jungen Menschen im Kreis da zu sein. Sichtbarstes Zeichen dafür ist ein gemeinsamer Film der Jugendzentren von Städten und Gemeinden.

Mit ihrem Engagement zeigen die Kinder- und Jugendhäuser im Kreis Pinneberg aktuell eindrucksvoll, dass sie trotz Betretungsverboten Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche in den Kommunen sind. Auch durch die nun noch engere Zusammenarbeit der pädagogischen Fachkräfte können erfolgreiche Konzepte noch schneller ausgetauscht und zum Beispiel online umgesetzt werden.

Ebenso werden hier Ansätze diskutiert, wie die Öffnung für namentlich bekannte und feste Kleingruppen unter Einhaltung der strengen Hygienevorgaben des Kreises erfolgen kann. „Dies stellt für uns eine erste Möglichkeit dar, mit Kleingruppen persönlich in Kontakt zu kommen – wenngleich dies nicht die klassische Arbeit im Offenen Haus ist“, so Martin Heller, Stadtjugendpflege Wedel. Wir hoffen, dass wir unsere Arbeit bald wieder ohne Voranmeldung durchführen können.


Rückfragen und weitere Infos: Kreisjugendpflegerin Kerstin Heiden, Tel: 04121/ 4502-3455,
Email: k.heiden@kreis-pinneberg.de

 
Gemeinsame Pressemitteilung der OKJA im Kreis Pinneberg vom 15.05.2020

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