Geflügelpest: Weitere sechs Fälle von infizierten Wildgänse im Kreis Pinneberg


Erneut sind Fälle von Geflügelpest bei Wildvögeln im Kreis Pinneberg bestätigt worden. Laut Friedrich-Loeffler-Institut waren die Proben von sechs toten Wildgänsen mit dem hoch ansteckenden Influenzavirus H5N1 – der sogenannten Geflügelpest – infiziert. In allen Fällen handelte es sich um Nonnengänse, die zwischen dem 10. und 15. Dezember in Wedel (zwei Tiere), in Hetlingen, Holm, Haselau sowie in Uetersen tot aufgefunden worden waren. Weitere sechs Proben von Wildvögeln befinden sich zurzeit noch in der Untersuchung.

Die aktuellen Fälle bestätigen, dass die Geflügelpest weiterhin im Kreis Pinneberg aktiv und damit die Ansteckungsgefahr für Hausgeflügel entsprechend hoch ist. Das Veterinäramt bittet alle Geflügelhalter deshalb, sich weiterhin an die Stallpflicht und die Hygienemaßnahmen zu halten.

Wer einen toten Wasser- oder Greifvogel findet, sollte diesen nicht anfassen, sondern den Fund an das örtliche Ordnungsamt oder die Veterinäraufsicht des Kreises melden. Kontakt: vetamt@kreis-pinneberg.de

 

Medieninformation vom 21.12.2021