Begehrte Auszeichnung für Qualität und Qualifikation in der Kinder- und Jugendarbeit



Fortbildungsreihe „OFFEN!“ erfolgreich abgeschlossen

13 Jugendeinrichtungen und Jugendpflegen im Kreis Pinneberg haben am 14. November die diesjährige Fortbildungsreihe „OFFEN!“ erfolgreich abgeschlossen. Die Einrichtungen der offenen und kommunalen Kinder- und Jugendarbeit erhielten ein Zertifikat und ein Schild für ihre Einrichtung. Das Schild macht vor Ort deutlich, dass hier ausgezeichnete Jugendarbeit geleistet wird.

Ivonne Biesenthal, seit April 2018 Leiterin des Teams Prävention und Jugendarbeit des Kreises Pinneberg, überreichte die Urkunden: „Oft an den Grenzen der Möglichkeiten und Ressourcen leisten Sie mit Ihren Angeboten, Ihrem Dasein in Ihrem Wirkungskreis einen äußerst wichtigen und wertvollen Beitrag dazu, dass die Belange junger Menschen berücksichtigt und in Politik und Gesellschaft transportiert werden. Sie sind eine Stimme für Kinder und Jugendliche. Wenn sich Ihre Türen öffnen, finden Begegnungen statt, die das Wohl des Einzelnen/der Einzelnen in den Mittelpunkt stellen. Sie sind Ansprechpartner/in einer Vielzahl von jungen Menschen bewegenden Themen und Fragen unserer Zeit. Dafür und für die ausgezeichnete Sozialarbeit und das Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit gilt Ihnen unser Dank!“


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Acht der 13 ausgezeichneten Jugendzentren und Jugendpflegen (Club Nord, Schüler- und Jugendtreff in Pinneberg, JottZett - Jugendzentrum in Tornesch, JuKidS - Kinder- und Jugendzentrum in Barmstedt, KiJuZ - Kinder- und Jugendzentrum in Wedel, Haus der Jugend in Quickborn, Kinder- und Jugendhaus der AWO "Stromhaus" in Elmshorn, Kinder- und Jugendhaus Krückaupark in Elmshorn (Team Kinder- und Jugendarbeit Elmshorn), Stadtjugendpflege Barmstedt) aus dem Kreis erhalten die Auszeichnung sogar bereits zum vierten Mal in Folge. Weitere, wie die Stadtjugendpflege Quickborn und die Oase in Rellingen sind auch erneut dabei.


„Toll ist, dass auch sehr kleine Einrichtungen erneut die Zertifizierung erreicht haben“ freut sich Kerstin Heiden, Kreisjugendpflegerin, die die Fachveranstaltungsreihe organisiert hat. „Der Jugendraum in Hasloh, das KiJuz in Bönningstedt und der Offene Jugendtreff im Geschwister-Scholl-Haus in Pinneberg sowie einige andere der erneut ausgezeichneten Jugendzentren sind kleine Einrichtungen, in denen die offene Jugendarbeit oft durch nur eine hauptamtliche Person gestaltet wird. In dieser Konstellation ist die Hürde für eine regelmäßige Teilnahme an der Fortbildung besonders hoch“ so Heiden.

„Für uns ist die Fortbildungsreihe sehr wertvoll weil die Themen uns in unserer täglichen Arbeit weiterhelfen“ sagt Dieter Krüger, Leiter des Jugendzentrums JottZett in Tornesch.“ „Besonders interessant war der aktuelle Bezug der letzten Veranstaltung zu Fake News und Hate Speech“ ergänzt sein Mitarbeiter Boris Kaufmann.

Die Fortbildungsreihe wird auch 2019 erneut angeboten.

Rückfragen und weitere Infos: Kreisjugendpflegerin Kerstin Heiden, Tel: 04121/ 4502-3455, Email: k.heiden@kreis-pinneberg.de.


Hintergrundinformation

In vielen Einrichtungen der kommunalen und offenen Kinder- und Jugendarbeit wird fachlich hervorragende Sozialarbeit betrieben und sehr niedrigschwellige Zugänge für Kinder und Jugendliche ermöglicht. Gerade in diesem speziellen und anspruchsvollen Arbeitsfeld der offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sind Angebote der Fortbildung wichtig und eher selten zu finden.

Um dem zu begegnen, wurde durch das Team Prävention und Jugendarbeit des Kreises sowie verschiedenen Partnern erstmalig 2015 und nun im vierten Jahr, die Fortbildungsreihe OFFEN! mit speziell auf die Bedürfnisse der offenen und kommunalen Kinder- und Jugendarbeit zugeschnittenen, qualitativ hochwertigen Fachveranstaltungen initiiert.

In 2018 wurden fünf Halb- oder Ganztagsveranstaltungen zu aktuellen Fachthemen durchgeführt. Ziel ist die Förderung der Qualitätsentwicklung der offenen Kinder- und Jugendarbeit im Kreis Pinneberg. An den Veranstaltungen nahmen durchschnittlich 25 Personen teil.


 
  
Pressemitteilung der Kreisjugenpflege Pinneberg vom 14.11.2018