Die Brücke über die Krückau in der Austraße in Barmstedt ist ab Montag, 16. Februar, aus Sicherheitsgründen für Fahrzeuge des Schwerlastverkehrs mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen gesperrt. Zusätzlich wird auf der Brücke durch die Einengung auf eine Fahrspur von drei Metern und eine Ampelanlage dafür gesorgt, dass der sonstige PKW-Verkehr die Brücke lediglich in einer Richtung passieren kann.
Ursache hierfür sind Schäden am Brückenbauwerk. Eine gesonderte Umleitungsstrecke wird nicht ausgeschildert. Die Maßnahme hat zur Folge, dass auch Busse, Müllfahrzeuge und landwirtschaftlicher Verkehr nicht mehr über die Brücke fahren dürfen. Es wurden darum neue Müllsammelstellen und alternative Bushaltestellen eingerichtet.
Eine Ersatzhaltstelle wird im Bereich Spitzerfurth/Ede-Menzler-Weg, etwa 30 Meter vor der Ampel in Fahrtrichtung Hamburger Straße eingerichtet. In Gegenrichtung wird die Haltestelle schräg gegenüber sein. An der Hamburger Straße werden die Ersatzhaltestellen im Bereich der vorhandenen Parkbucht sowie schräg gegenüber etwa in Höhe der Hausnummer 62 sein. Wer auf der Strecke mit dem Bus unterwegs ist, sollte zusätzlich auf Änderungen im Fahrplan achten. Dies gilt auch für die Schulbusse. Über die Müllsammelstellen werden die betroffenen Grundstückseigentümer*innen vom Kreis Pinneberg direkt informiert.
Die Einschränkungen für den Verkehr über die Brücke bleiben bis zur geplanten Sanierung erhalten. Auf die zwischenzeitlich geltenden Regelungen hatten sich die sogenannten Träger der öffentlichen Belange geeinigt. Dazu gehören Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr, Müllabfuhr, Busunternehmen, die Stadt Barmstedt und der Kreis Pinneberg. Die Schäden an der Brücke sind bei turnusmäßigen Überprüfungen der Tragfähigkeit der Brücke entdeckt worden. Ein vom Kreis Pinneberg beauftragtes Ingenieurbüro hatte Schäden an der Spundwand festgestellt, die ein Befahren der Brücke mit Fahrzeugen des Schwerlastverkehrs ausschließen.
Medieninformation vom 22.01.2026