Landrätin Heesch: Eigenverantwortung im Umgang mit Corona - gerade jetzt


Eigenverantwortung statt strenger Vorgaben - das ist aktuell die Linie in Sachen Corona. So ist beispielsweise die Maskenpflicht ab Montag, 04.04.2022, weitgehend gelockert. Die 3G-Regel ist obsolet, die Testpflicht als Zutrittsbedingung greift nur noch in sensiblen Bereichen. Dementsprechend passt das Gesundheitsamt des Kreises Pinneberg die Kapazitäten bei den Bürgertestungen dem Bedarf an.

Landrätin Elfi Heesch macht aber deutlich, dass gerade jetzt ein verantwortungsbewusster Umgang mit Corona wichtig sei: „Die Infektionszahlen sind hoch. Auch wenn die überwiegende Zahl der Krankheitsverläufe mild ist, gilt doch: Reduzieren Sie Ihr Risiko, sich anzustecken.“ 


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Wie das geht, ist schnell erklärt. Wer sich in geschlossenen Räumen mit vielen Personen befindet, ist mit Maske vor einer Ansteckung besser geschützt. Wer unsicher ist, ob er oder sie unbemerkt erkrankt ist, kann sich weiterhin testen, bevor Kontakte mit anderen stattfinden. Wer weiß, dass er oder sie Kontakt zu einem Infizierten hatte, kann Kontakte zu anderen bewusst meiden. Wer erkrankt ist, muss sich nach wie vor isolieren. Das gilt auch für ungeschützte Haushaltsangehörige.

Die größte Gefahr eines schweren Verlaufs besteht für Ungeimpfte, die zu den bekannten Risikogruppen gehören – also ältere und immungeschwächte Menschen. Deshalb gilt uneingeschränkt die dringende Empfehlung, sich impfen zu lassen. Die Impfstellen sind weiterhin offen, eine Impfung dort ist sehr unkompliziert und ohne langes Warten zu bekommen.

Auch wenn einige der privat betriebenen Teststellen im Kreis Pinneberg nun schließen, ist für ein flächendeckendes Netz an kostenfreien Bürgertest-Angeboten gesorgt. In den zurückliegenden Monaten haben die Apotheken eine belastbare Teststruktur aufgebaut. Zudem testet die Ärzteschaft, die mit Corona-Patient*innen zu tun hat. Einige größere private Teststellen bleiben außerdem geöffnet. „Ich bedanke mich sehr bei den privaten Betreibern, die das Gesundheitsmanagement im Kreis Pinneberg in der Phase der massenhaften Testungen unterstützt haben“, so Heesch. „In einer gemeinsamen Kraftanstrengung haben wir die vielfältigen Herausforderungen bei der Pandemiebekämpfung bewältigt.“


 
Medieninformation vom 01.04.2022


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