Duale Fachschulausbildung PiA kann starten


nursery-2114173_Carole LR auf Pixabay

Dualisierte Fachschulausbildung mit Ausbildungsvergütung an der Fachschule für Sozialpädagogik der beruflichen Schule des Kreises Pinneberg in Pinneberg „PiA“ kann starten

Die Kommunen im Kreis Pinneberg machen sich stark für die Fachschulausbildung von Erzieher*innen. Mit einem jeweiligen „letter of intent“ haben sich die Städte Quickborn, Elmshorn, Pinneberg, Schenefeld, Uetersen und Barmstedt bereit erklärt, eine Ausbildungsvergütung von bis zu 30 Schulplätzen zu finanzieren. 

Die Berufliche Schule des Kreises Pinneberg in Pinneberg kann für das kommende Schuljahr erneut eine Klasse für die Fachschulausbildung von Erzieher*innen anbieten, weil die Finanzierung durch die Kommunen sichergestellt ist.


Warum ist das wichtig?

Die Fachschulausbildung der Erzieher*innen in dem PiA-Modell ist ein zusätzliches Angebot der Beruflichen Schule des Kreises Pinneberg in Pinneberg, bei dem - neben der Finanzierung der Lehrkräfte durch das Land  - die Fachschulausbildung in dualisierter Form mit einer Vergütung gemäß TVAöD – Teil Pflege durch die Kommunen finanziert wird, da Träger hierfür keine Mittel haben.

Wie sieht die Ausbildung konkret aus?

Die „Praxisintegrierte Ausbildung“ (PiA) zur Erzieherin/zum Erzieher an der Fachschule für Sozialpädagogik erstreckt sich über drei Jahre und gliedert sich in theoretische und praktische Ausbildungsanteile. In der praxisintegrierten Ausbildung werden fachtheoretische und fachpraktische Ausbildungszeiten zeitlich miteinander verzahnt. Anstatt Ferien gibt es einen Jahresurlaubsanspruch von 30 Tagen. Bereits im letzten Jahr ist eine solche Maßnahme erfolgreich gestartet und alle Beteiligten sind begeistert von diesem Bildungsangebot.

Was macht die PiA-Ausbildung attraktiv?

Während der gesamten Ausbildungszeit wird bereits eine Ausbildungsvergütung gezahlt. Die Ausbildungsvergütung richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst Pflege - besonderer Teil. Es besteht eine Sozialversicherungspflicht.

Wie viele Schulplätze gibt es?

Für bis zu 30 Schulplätze ist die Finanzierung gesichert.

Wer kann sich bewerben?

Interessierte können sich bezüglich der erforderlichen schulischen Eingangsvoraussetzungen auf der Homepage der Schule www.bs-pinneberg.de informieren.

Gibt es eine Bewerbungsfrist?

Die Bewerbungsfrist für das kommende Schuljahr beginnt am 1. Februar 2021 und endet am 28. Februar 2021. Die Bewerbungsunterlagen sind bei der Beruflichen Schule des Kreises Pinneberg in Pinneberg einzureichen. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist noch nicht geklärt, ob die Unterlagen auch persönlich eingereicht werden können, ansonsten sind die Unterlagen fristgerecht per Post einzureichen.

Was ist noch wichtig?

Um eine PiA-Ausbildung beginnen zu können, ist es wichtig, nicht nur einen Schulplatz zu erhalten. Parallel muss ein Vertrag mit einem Ausbildungsträger geschlossen werden. Nur wenn beides vorliegt, sind die Voraussetzungen für die Aufnahme in die PiA-Klasse erfüllt. Die Träger schließen dann eine Kooperationsvereinbarung mit der Verwaltung des Kreises Pinneberg.

Da das Interesse an den Ausbildungsplätzen nach dem PiA-Modell groß ist, rät die Schule ‐ falls mehr Bewerbungen für PIA eingehen als Plätze zur Verfügung stehen - sich auch parallel auch im Rahmen des normalen Bewerbungsverfahrens der Fachschule Sozialpädagogik zu bewerben. In diesem Fall gelten jedoch nicht alle oben stehenden Rahmenbedingungen.

Weitere Informationen zum Thema, sowie eine Aufstellung teilnehmender KiTas finden Sie auf der Homepage der Beruflichen Schule des Kreises Pinneberg in Pinneberg. Für Fragen zum Bewerbungsverfahren und für schulische Fragen in dieser Angelegenheit wenden Sie sich bitte an Julia.rogge@bs-pinneberg.de

 
Medieninformation vom 14.01.2021