Die große Mehrheit hält sich an 3G im ÖPNV


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3G in Bus und Bahn? – Die Menschen im Kreis Pinneberg halten sich daran. Das zeigen Kontrollen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). 2,5 Prozent der Fahrgäste waren bei einer Stichprobe im Dezember mit dem Bus gefahren, obwohl sie weder geimpft, genesen oder getestet waren.

„Die allermeisten Menschen im Kreis Pinneberg gehen sehr umsichtig und verantwortungsvoll mit der Pandemie um“, sagt Landrätin Elfi Heesch. „Gerade im ÖPNV, wo viele Personen auf engem Raum zusammenkommen, brauchen wir aktuell 3G, um das Risiko von Ansteckungen gering zu halten.“


In der zweiten Dezemberwoche hatten sowohl die Kreisverkehrsgesellschaft in Pinneberg (KViP) als auch die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) insgesamt 436 Fahrgäste in Bussen gebeten, ihren 3G-Nachweis vorzuzeigen. Die Resonanz der Fahrgäste fiel überwiegend positiv aus. Viele äußerten gegenüber den Kontrolleuren, dass sie sich durch die Überprüfung der 3G-Regeln noch sichererer fühlten. Lediglich 11 Personen konnten keinen 3G-Nachweis erbringen und mussten entsprechend den Bus wieder verlassen. Fahrgäste, die sich nicht an 3G halten, müssen im hvv-Verbundraum zudem eine Vertragsstrafe von 80 Euro zahlen. Stichprobenartigen Kontrollen wird es auch weiterhin geben.

Medieninformation vom 16.12.2021