Helgoland und seine Geschichte

 


Geschichte Helgolands

Helgoland

Auf der Marmortafel in der Vorhalle des Helgoländer Rathauses ist in wenigen Sätzen ein kurzer Abriss der geschichtlichen Entwicklung der Insel zu lesen.

Danach war die Fläche der Insel vor Jahrmillionen um ein vielfaches größer als heute. Wenn man von Helgoland spricht, ist in der heutigen Zeit die Insel und die "Düne" gemeint. Bis 1721 gab es einen Verbindungsdamm zwischen beiden Teilen.

Eine Besiedelung der Insel ist nach datierten Funden bereits vor Christi Geburt erfolgt.


In der wechselvollen Geschichte Helgolands haben sich die Zugehörigkeitsverhältnisse mehrfach verändert. Neben einer wechselnden Zugehörigkeit sowohl zu Dänemark als auch zu Schleswig-Gottorp fiel die Insel 1714 wieder an Dänemark. 1807 an Großbritannien und 1890 an das Deutsche Reich. In der Zeit von 1890 bis 1922 gehörte Helgoland zum Kreis Süderdithmarschen. Danach war Helgoland bis 1932 ein eigenständiger Landkreis! Erst 1932 wurde die Insel dem Kreis Pinneberg zugeordnet.

Seit Beginn der Seefahrt war Helgoland immer ein bedeutender Stützpunkt in der Nordsee. Einerseits als Zufluchtsstätte, z. B. im 14. Jahrhundert für Claus Störtebeker und seine Mannen oder aber eine Hilfe bei der Orientierung auf See durch den von der Hansestadt Hamburg 1670 auf Helgoland errichteten Leuchtturm, seinerzeit Feuerblüse genannt.

Auch als Umschlagplatz in der Zeit der Kontinentalsperre (1807-1814) leistete die Insel gute Dienste. Die Gründung eines Seebades 1826 stellte für alle Gäste auf Helgoland eine Bereicherung dar. Zu diesen Gästen gehörte auch Heinrich Hoffmann von Fallersleben. Nicht zu vergessen sind die auf Helgoland beheimateten naturwissenschaftliche Institutionen, wie die meeresbiologische Anstalt und die Vogelwarte.

Selbst die drückende Last beider Weltkriege im letzten Jahrhundert haben Helgoland und die Helgoländer trotz alle Strapazen durchgestanden und die Insel Helgoland zu einem Schmuckstück in jeder Hinsicht werden lassen.