Gebietsveränderungen des Kreises Pinneberg

 


Gebietsveränderungen

Karte Gebietsverluste Kreis Pinneberg

Gebietsverluste

Durch königliche Verordnung vom 22. September 1867 wurde mit der Bildung der Provinz Schleswig - Holstein diese in 20 Landkreise eingeteilt (Preußische Gesetzsammlung S 1581).

Bereits am 31. März 1890 wurden durch eine weitere königliche Verordnung die Landgemeinden Oevelgönne, Othmarschen und Bahrenfeld am 1. April 1890 der Stadt Altona angegliedert (Preuß. Gesetzsammlung S. 41).

Weiter gingen die Landgemeinden Stellingen-Langenfelde, Eidelstedt, Lurup, Osdorf, Groß Flottbek, Klein Flottbek, Nienstedten, Blankenese, Rissen und Sülldorf mit Wirkung vom 01. Juli 1927 ebenfalls an Altona.


Am 1. April 1937 kam es erneut zu Gebietsverlusten des Kreises. Die Großgemeinde Lokstedt (bestehend aus Lokstedt, Niendorf und Schnelsen) musste an Hamburg abgetreten werden.

Die Gebietsabtretungen gemäß Landtagsbeschluss zum 1. Juni 1951 (GVOBl. S. 99) können schon als minimal angesehen werden. Hierbei wurden Gebietsteile aus den Gemeinden Heede, Langeln und Lutzhorn an den Kreis Segeberg abgetreten. Es entstand die neue Gemeinde Heidmoor.

Die jüngste Gebietsabtretung ergab sich aus der Zusammenlegung unserer Gemeinden Friedrichsgabe und Garstedt mit den Gemeinden Harksheide und Glashütte aus dem Kreis Stormarn zur neuen Stadt Norderstedt (Kreis Segeberg).

Gebietsgewinne

Der heutige Kreis Pinneberg hat einmalig einen Gebietszuwachs 1932 erleben können. Seit dem 1. Oktober 1932 gehört die Hochseeinsel Helgoland zum Kreis Pinneberg (Preußische Gesetzsammlung S. 255).