Ehrungen anlässlich der Eintragung in das Bürgerbuch des Kreises Pinneberg 2018



Ehrungen 2018

Bürgerbuch 2018

Es ist bereits Tradition geworden, dass der Kreis Pinneberg Menschen durch die Eintragung in das Bürgerbuch ehrt, die sich durch außergewöhnliches, bürgerschaftliches Engagement im Kreis Pinneberg ausgezeichnet haben.

Auf dem Foto: (v.l.n.r.) Kreispräsident Burkhard E. Tiemann, Rainer Reischuck, Haissam Katabi, Wolfgang Hipp und die stellv. Kreispräsidentin Sabine Schaefer-Maniezki


Der Ältestenrat hat am 24.01.2018 folgende Personen ausgewählt, die in der Kreistagssitzung am 21. Februar 2018 geehrt wurden:

Wolfgang Hipp wohnhaft in Uetersen

Wolfgang Hipp hat 1996 gemeinsam mit seiner Ehefrau die Bezalel Kunstwerkstatt für Menschen mit und ohne Behinderungen ins Leben gerufen, deren Ziel es ist, die individuelle Ausdrucksfähigkeit ihrer Mitglieder zu fördern und ihnen die Genugtuung zu vermitteln, an erfolgreichen Gemeinschaftsprojekten beteiligt zu sein. 21 Jahre lang hat Wolfgang Hipp die Bezalel Kunstwerkstatt geleitet, und auch heute stellt er sich noch mit seiner großen Erfahrung in den Dienst dieses vorbildlichen Inklusionsprojektes.

Die künstlerische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen trägt maßgeblich dazu bei, dass Interaktion, Kommunikation und Erweiterung ihrer Umwelt-, Gemeinschafts- und Lebenserfahrungen gefördert werden.

Haissam Katabi wohnhaft in Quickborn

Haissam Katabi, der selbst vor über 50 Jahren aus Syrien nach Deutschland gekommen ist, engagiert sich unermüdlich in der Flüchtlingshilfe. Er beherrscht 5 Sprachen und unterstützt in seiner Funktion als Übersetzer die Stadt Quickborn, Beratungsstellen und zahlreiche Flüchtlinge selbst. So leitet er auch über das Diakonische Werk Sprachkurse, insbesondere für arabisch sprechende Flüchtlinge.

Zusammen mit seiner Ehefrau hat Haissam Katabi viele integrative Projekte mitgestaltet, Patenschaften übernommen und er steht den zahlreichen Flüchtlingen permanent für Alltagshilfen, Begleitungen und der Suche nach Wohnungen und Arbeitsstellen zur Verfügung.

Rainer Reischuck wohnhaft in Pinneberg

Mit großem Einsatz macht sich Rainer Reischuck seit Jahren für die Belange des Umweltschutzes im Kreis Pinneberg stark. Er führt Kinder und Jugendliche an die Natur heran und sensibilisiert diese für ihre Umwelt. Als Veteran des „Umwelthaus Pinneberg e.V.“ engagiert er sich im Rellinger Entdeckergarten und setzt sich gegen Kunstrasen ein, um den Magerrasen als Rückzugsgebiet gefährdeter Tier- und Pflanzenarten zu erhalten.

Besonders am Herzen aber liegt ihm der Amphibienschutzzaun am Pinneberger Hogenkamp. Seit über 20 Jahren errichtet Rainer Reischuck zusammen mit anderen Helfern im Zeitraum von Februar bis April einen Krötenschutzzaun und transportiert wandernde Tiere in Eimern über die Straße. Tausende Kröten, Molche und Frösche erhielten so sicheres Geleit.

 
Alle drei zu Ehrenden haben sich durch ihr langjähriges bürgerschaftliches Engagement um das Wohl der Bürgerinnen und Bürger des Kreises Pinneberg verdient gemacht. Mit der Eintragung in das Bürgerbuch verbindet der Kreis Pinneberg seinen Dank und seine Anerkennung.