Geflügelpest: Stallpflicht im gesamten Kreis Pinneberg besteht weiterhin

Unabhängig von der Aufhebung mehrerer Beobachtungsgebiete besteht weiterhin eine Aufstallungspflicht für den gesamten Kreis Pinneberg.

Der Kreis Pinneberg weist ausdrücklich darauf hin, dass die Auftstallungpflicht im Kreis Pinneberg weiterhin besteht, ebenso wie die verstärkten Biosicherheitsmaßnahmen für Kleinsthaltungen (siehe "Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung über die Anordnung der Aufstallung von Geflügel und das Verbot der Durchführung von Geflügel- und Taubenausstellungen zum Schutz gegen die Geflügelpest im Kreis Pinneberg vom 10.11.2016").

Alle Geflügelhalter im gesamten Kreisgebiet (private oder gewerbliche) haben weiterhin zusätzliche folgende Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten:

  • In den Ställen muss gesonderte Schutzkleidung inklusive Schuhwerk getragen werden.
  • Transportmittel wie Fahrzeuge und Behältnisse sind nach jeder Verwendung unmittelbar zu reinigen und zu desinfizieren.
  • Große wie kleine Geflügelhaltungen müssen vor den Eingängen zu den Stallungen Desinfektionsmatten oder -wannen zur Schuhdesinfektion einrichten,
  • Personen müssen unmittelbar vor Betreten des Stalls Hände waschen und desinfizieren,
  • Hunde und Katzen sind von den Stallungen fernzuhalten.

Festgelegt ist dies in der geltenden Allgemeinverfügung zur Festlegung von vorbeugenden Biosicherheitsmaßnahmen in Geflügelhaltungen vom 16.11.2016.

Diese gilt unabhängig von dem Wildvogelgeflügelpest-Beobachtungsgebiet in Westerhorn, Osterhorn und Bokel (nördlich der Glückstädter Straße). Die genau beschriebenen Grenzen des noch geltenden Beobachtungsgebietes sowie die dort geltenden Schutzmaßnahmen entnehmen Sie bitte der tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung Nr. 17/4 zum Schutz gegen die Geflügelpest durch Wildvögel im Kreis Pinneberg vom 07.02.2017

Wer einen Hund oder eine Katze hält, hat sicherzustellen, dass diese im o.g. Beobachtungsgebiet nicht frei umherlaufen (Anleinpflicht bzw. Freilaufverbot). Dies gilt bis auf weiteres noch für mehrere Wochen (Stand: 27.03.2017).

Weitere Informationen finden Sie im Merkblatt des Friedrich-Loeffler-Instituts zur Hochpathogenen Aviären Influenza (HPAI, Geflügelpest, “Vogelgrippe“)