Erfolgreiche Katastrophenschutzübung „Blanker Hans“ am 14.09.2019


Katastrophenschutzübung

Im Kreis Pinneberg fand am 14. September ein Teil der kreisübergreifenden Katastrophenschutzübung „Blanker Hans“ statt. Die Übung beinhaltete in den westlichen Landesteilen das Szenario einer schweren Orkanlage mit Deichschäden, Deichbrüchen und Überflutungen. Die beteiligten Einrichtungen und Einheiten ergriffen daher ab den frühen Morgenstunden Maßnahmen zur Menschenrettung, zur Gefahrenabwehr und zur Schadensbekämpfung. Im Kreisgebiet waren aus diesem Grund zu Tagesbeginn zahlreiche Sirenen zu hören, insgesamt nahmen rund 500 Menschen an der Übung teil.




Übungsschwerpunkte am 14. September 2019

  • Im Haseldorfer Hafen wurde die „Bergung eines Gefahrgutcontainers und der Einsatz von Hochleistungspumpen“ simuliert.
  • Auf dem Kreisbauhof Moorrege wurden zwei Sandsackfüllmaschinen in Betrieb genommen, die Sandsäcke wurden anschließend dazu genutzt in der Haseldorfer Marsch Stöpen zu schließen.
  • Am Hafen Pinnau-Sperrwerk wurde von einer Tauchergruppe ein „unbekannter metallischer Gegenstand“ untersucht und geborgen.
  • Im Hafen Uetersen wurde eine Tierevakuierung geübt, dazu wurden 20 Schafe auf ein Boot verbracht und eine kurze Strecke auf der Pinnau transportiert.
  • Die Mehrzweckhalle in Hetlingen wurde zur einer „Seniorenresidenz“ umfunktioniert, zahlreiche „bettlägerige“ Patienten mussten abtransportiert werden.
  • An den „Flutpunkten“ in der Haseldorfer Marsch (Bushaltestellen) fanden sich zahlreiche „zu evakuierende Personen“ ein, diese wurden dann mit einem Bus aus der „Gefahrenzone“ gebracht.
  • In der Grundschule Heist wurde eine Notunterkunft eingerichtet und betrieben
  • Weitere Übungsschwerpunkte waren der Stabsraum der Kooperative Regionalleitstelle West in Elmshorn sowie das Bürgerbüro in Haseldorf.

Prinz im Gespräch mit Landrat

Landrat Oliver Stolz hatte sich am Samstag selbst ein Bild von der Großübung gemacht und zeigte sich beeindruckt:

„Was ich an den verschiedenen Schauplätzen der Übung gesehen habe, beruhigt mich für den Fall der Fälle sehr. Motivierte und kompetente Kräfte mit einem hervorragenden Leistungsstand haben hilfsorganisationsübergreifend sehr gut zusammengearbeitet und die „Lage“ sicher bewältigt. Mein Dank geht an alle Beteiligten dieser Übung, die nach monatelanger Vorbereitung so gut geklappt hat. Die Menschen im Kreis Pinneberg können sich sicher fühlen.“


Bildunterschrift: Udo Prinz von Schoenaich-Carolath-Schilden im Gespräch mit Landrat Oliver Stolz und einer Journalistin des Hamburger Abendblattes

 
Medieninformation vom 17.09.2019