Dienstleistungen mit Körperkontakt - wann ist ein Test erforderlich?


Die Kreisverwaltung haben heute (12.04.) einige Nachfragen zum Umgang mit Tests bei sogenannten körpernahen Dienstleistungen erreicht. Eine per Allgemeinverfügung geregelte Testpflicht war mit Ablauf des Sonntags entfallen. Nicht ganz klar war: Was gilt jetzt z. B. für Friseur, Massage, Tattoo-Studio, Optiker, Hörgeräteakustiker, Fußpflege, Nagelpflege, Bartpflege oder Kosmetik?

Aktuell gelten für Dienstleistungen mit Körperkontakt die Vorschriften der Landesverordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie:

  • Dienstleisterinnen und Dienstleister und Kunden müssen eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Dienstleistungen bei denen die Kundinnen und Kunden keine Maske tragen sind nur möglich, wenn:
    • die Dienstleisterin oder der Dienstleister eine Maske ohne Ausatemventil nach den Standards  FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94 und ein Gesichtsvisier oder eine Schutzbrille trägt
    • die Kundin oder der Kunde eine Bescheinigung über ein negatives Testergebnis vom selben Tag oder vom Vortag in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus vorlegt oder vor Ort einen solchen Test durchführt oder es sich um medizinisch oder pflegerisch notwendige Dienstleistungen handelt (z. B. für Bartpflege)
    • die Betreiberin oder der Betreiber über ein schriftliches Testkonzept für das Personal verfügt und es umsetzt.

Ausnahmeregelungen gelten bei körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung der Kundin oder des Kunden, wenn die Tätigkeit ansonsten nicht ausgeübt werden kann.

Die Kontaktdaten der Kundinnen und Kunden sind weiterhin zu erheben.

 
Medieninformation vom 12.04.2021