Corona-Regeln für Helgoland nochmal verlängert


Allgemeinverfügung

Die Allgemeinverfügung des Kreises Pinneberg zur Beschränkung des Zugangs zur Insel Helgoland zum Schutz der Bevölkerung vor der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 wird bis zum 04. Oktober verlängert.

Die Allgemeinverfügung regelt ergänzend zu der durch das Land Schleswig-Holstein verkündeten Landesverordnung vom 1. September den Zugang zur Insel Helgoland für Einreisende aus Risikogebieten.

Die besondere Lage von Helgoland als Hochseeinsel spielt bei einem erhöhten Infektionsrisiko, das von Personen aus Risikogebieten ausgeht, eine besondere Rolle, weil die Anreise vor allem per Schiff erfolgt und sich der Umstand eines langen Aufenthaltes von großen Gruppen in geschlossenen Räumen genauso risikoerhöhend auswirkt wie das Betreten und vor allem Verlassen des Schiffes. Auch der Aufenthalt auf der Insel ist wegen der beengten Verhältnisse – enge Straßen, kleine Geschäfte und Restaurants –, ggf. gemeinsamer Aufenthalt in der Börtebahn, der Dünenfähre, im Aufzug oder in den Sehenswürdigkeiten und bei Führungen, gefährdend. Die Folgen einer Infektionsausbreitung auf der Insel sind deutlich gravierender als auf dem Festland, weil die Kapazitäten der Intensivmedizin auf Helgoland nur in einem eingeschränkten Umfang verfügbar und für eine große Anzahl von schwer erkrankten Personen nicht ausgelegt sind.

Auf Helgoland gilt deshalb bis zum 4. Oktober: Wer sich innerhalb von 14 Tagen vor dem Besuch der Insel in einem Risiko aufgehalten hat, darf nicht auf die Insel kommen. Ausnahme: Personen, die eine Isolierungsmöglichkeit nachweisen können.

Es ist weiterhin ein Einreisedokument auszufüllen.

 
Pressemitteilung vom 01.09.2020