Trinkwasser aus dem eigenen Brunnen
Qualität - Probleme - Empfehlungen
Heute sind im Kreis Pinneberg noch ungefähr 640 Haushalte nicht an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen und entnehmen ihr Trinkwasser aus dem eigenen Brunnen.
Im Vergleich zu dem Wasser, das von den Wasserwerken abgegeben wird, wissen wir relativ wenig über die Beschaffenheit und die Qualität des selbst geförderten Wassers. Meist sind die Hausbrunnen relativ flach und haben im Gegensatz zu den Brunnen der Wasserwerke keine Schutzzonen. Das heißt, dass z.B. Schadstoffe aus der eigenen, aus landwirtschaftlicher oder gewerblicher Nutzung, aus Abwasseranlagen oder Bodenbelastungen ohne eine Reinigung durch den Boden ins Brunnenwasser gelangen können.
Deshalb können häufig die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung (TrinkwV2001), welche die Qualität des Trinkwassers festlegen, nicht eingehalten werden...
PDF-Download der Broschüre "Trinkwasser aus dem eigenen Brunnen" (239 kb)